AZUBIT Alina | Neckarsulm

30 Jahre Ausbildung bei Bechtle.

Sandra und ich haben für euch zwei Kolleginnen interviewt, die beide ihre Ausbildung in einem technisch-kaufmännischen Beruf bei Bechtle gemacht haben. Der Unterschied ist: Daniela Rieger hat ihre Ausbildung vor 30 Jahren begonnen, Daniela S. vor 3 Jahren.

Interview_Rieger

Welchen Ausbildungsberuf haben Sie bei Bechtle in welchem Zeitraum absolviert?

Daniela Rieger: Das war damals der erste Zug für den Datenverarbeitungskaufmann bzw. -kauffrau in Heilbronn an der Berufsschule vom 01.07.85 – 31.12.87.

Daniela S.: Ich habe die Ausbildung zur IT-Systemkauffrau von September 2012 bis Juli 2014 gemacht – also auf zwei Jahre verkürzt.

Warum haben Sie sich gerade bei Bechtle beworben?

Daniela Rieger: Nachdem ich mein Sportstudium aus medizinischen Gründen leider abbrechen musste, war ich gezwungen mich umzuorientieren und habe in der Datenverarbeitung einfach die Zukunft gesehen. Mir war es wichtig, in einer kleinen Firma meine Ausbildung zu absolvieren. Ich wollte gerne alle Menschen der Firma und alle Prozesse kennen und verstehen.

Daniela S.: Bechtle habe ich schon in meiner Zeit am Berufskolleg kennengelernt. Die Übungsfirma der Andreas-Schneider-Schule hatte sich damals am Beispiel Bechtle orientiert. So hatte ich schon früh Einblicke und konnte sogar an einer Führung vor Ort teilnehmen! Mir hat einfach auf Anhieb alles sehr gut gefallen.

Haben Sie mit einem derartigen Wachstum gerechnet? Wie empfinden Sie die Entwicklung bzw. den Wachstum von Bechtle persönlich?

Daniela Rieger: Natürlich habe ich niemals mit so einem steilen Wachstum gerechnet. Eher im Gegenteil: Zu diesem Zeitpunkt schossen viele kleine EDV-Firmen aus dem Boden und verschwanden auch schnell wieder. Ich habe uns immer als ein „gallisches Dorf“ (aus Asterix und Obelix) bezeichnet – eine kleine Familie mit schwäbischem Power und Idealismus und ich war ein Teil des Ganzen. Es erfüllt mich mit Stolz, hier arbeiten zu dürfen und ich staune jeden Tag, was aus dem kleinen Laden im City-Süd-Center bis heute geworden ist – phantastisch! Ich empfinde diese Entwicklung als phänomenal und ziehe immer wieder neu den Hut vor dieser Leistung – wobei ich auch dazu sagen muss, dass der Preis für diesen tollen Erfolg natürlich auch eine gewisse Anonymität ist. In unserer heutigen Größe ist es unmöglich, dass jeder jeden kennt.

Welche Abteilungen haben Sie als Azubi durchlaufen?

Daniela Rieger: Ich war damals der siebte Mitarbeiter bei Bechtle und durfte alle Abteilungen durchlaufen von der Zentrale über die Technik bis zum Vertrieb. So viele Abteilungen wie heute gab es damals ja noch nicht. Ich hatte auch keinen eigenen Arbeitsplatz. Ich wechselte jeweils dorthin, wo gerade ein freier Platz war oder ich gebraucht wurde.

Daniela S.: Ich war im Client Repair Service, am Empfang, im Forderungsmanagement und im Geschäftsbereich für Öffentliche Auftraggeber. Hier habe ich übrigens auch Daniela Rieger kennengelernt.

Wie viele Azubis waren damals bei Bechtle beschäftigt?

Daniela Rieger: Ich war die erste und einzige Auszubildende.

Daniela S.: Mit mir haben rund 130 Auszubildende deutschlandweit eine Ausbildung bei Bechtle begonnen.

Wie beurteilen Sie Ihre Ausbildung im Nachhinein?

Daniela Rieger: Ich wurde jederzeit von allen in unserer kleinen Bechtle Familie unterstützt, aber Bechtle hatte zu dem Zeitpunkt ja überhaupt keine Erfahrung mit Auszubildenden – weder im Geschäft noch in der Schule. Somit kann man meine Ausbildung mit der heutigen überhaupt nicht vergleichen. Es gab ja auch damals noch kein Internet. Trotz dieser Unterschiede möchte ich nicht einen Tag in meiner Ausbildung missen. Es war eine prima Zeit.

Daniela S.: Ich fand meine Ausbildung sehr spannend und sowohl in der Praxis als auch in der Theorie vielfältiger als gedacht. Toll sind vor allem die zahlreichen Möglichkeiten, wie man selbst seine Ausbildungszeit mitgestalten und strukturieren kann.

Welche Fächer hatten Sie?

Daniela Rieger: Datenverarbeitung, Programmiersprachen (Cobol, Basic, etc.), Gemeinschaftskunde, Deutsch, Mathe, Betriebswirtschaftslehre, Kaufmännisches Rechnen und Buchführung.

Daniela S.: Ich hatte unter anderem IT-Systemtechnik, Englisch, Software-Entwicklung, Software-Anwendung, Buchhaltung, BWL, Geschichte und Deutsch.

Was haben Sie vor Ihrer Ausbildung gemacht?

Daniela Rieger: Ich habe mein Abitur am Justinus-Kerner-Gymnasium in Heilbronn gemacht.

Daniela S.: Ich habe meine Fachhochschulreife mit Übungsfirma an der Andreas-Schneider-Schule gemacht.

Beschreiben Sie Bechtle zu Ihrer Ausbildungszeit.

Daniela Rieger: Als ich begonnen habe, waren wir sieben Mitarbeiter und wir haben in einer kleinen Ladenebene im City-Süd-Center in HN gearbeitet. Eine Kantine oder Catering gab es natürlich nicht – mittags wurde eine Bestellung bei mir aufgegeben und ich holte dann beim Metzger gegenüber „Fleischkäsweckle“ für alle. Außerdem hatten wir  keinen Kopierer. Um Kopien zu machen, mussten wir in einen danebengelegenen kleinen Schmuckladen gehen. Dort führten wir eine Strichliste und am Ende des Monats bezahlten wir unsere Kopien. Der Juwelier war sehr enttäuscht, als wir uns dann irgendwann mal selbst einen Kopierer zulegten.

Daniela S.: Bechtle ist ein sehr modernes Unternehmen. Nicht nur das Gebäude, sondern auch die flexiblen Arbeitszeiten zeugen davon. Das Betriebsrestaurant lässt keine Wünsche offen. Unsere Teeküchen sind alle mit Spülmaschinen ausgestattet. Wir genießen die Vorteile einer großen Firma, trotzdem empfinde ich alles als sehr familiär. Meine Kollegen sind offen und hilfsbereit. Inzwischen sind bei Bechtle über 6.600 Mitarbeiter tätig.

In welcher Position sind Sie heute bei Bechtle tätig? Was ist Ihr Aufgaben- und Verantwortungsbereich?

Daniela Rieger: Ich bin heute als Vetriebsreferent im zentralen Team Öffentliche Auftraggeber am Standort Neckarsulm für die Betreuung unserer Systemhäuser im Nord-Westen Deutschlands zuständig. Wir unterstützen unsere Systemhäuser vor Ort bei der Ausarbeitung und Finalisierung von öffentlichen Ausschreibungen. Ein toller Job, ein klasse Team und eine hervorragende Perspektive.

Daniela S.: Ich bin bei Bechtle direct angestellt und betreue Neukunden. Meine Kundenbeziehungen wachsen zu sehen macht mir sehr viel Spaß.

Was waren Ihre Beweggründe, bei Bechtle zu bleiben?

Daniela Rieger: Mir hat es bei Bechtle immer Spaß gemacht. Ich komme gerne her. Nicht nur wegen der Arbeit, sondern auch wegen der Menschen, der schwäbischen Führung, meinem Arbeitsplatz und der Entwicklung von Bechtle. Ich habe hier viele Kollegen kennengelernt, die ich heute als meine Freunde bezeichnen darf. Natürlich gab es auch einige Tiefen – aber wo gibt es diese nicht?

Daniela S.: Ich habe eine neue Herausforderung gesucht, aber wollte gleichzeitig bei Bechtle bleiben. Nach einem Probetag im Vertrieb war ich überzeugt. Hier habe ich meine Herausforderung gefunden.

Was möchten Sie künftigen Auszubildenden bei Bechtle mit auf den Weg geben?

Daniela Rieger: Erstmal Gratulation, dass ihr bei Bechtle gelandet seid und hier die Ausbildung machen dürft. Wer ein Ziel verfolgt und mit den klassischen Tugenden (Teamgeist, Fleiß, Fairness, Spaß, individueller Einsatz und Ehrlichkeit) an die Sache geht, der hat bei Bechtle beste Chancen für eine tolle Karriere. Ebenso wichtig ist der persönliche Kontakt – nicht nur über die sozialen Netzwerke, sondern wirklich von Auge zu Auge. Wer seinen Kollegen mit Respekt entgegentritt und Freude in seiner Arbeit findet, der wird bald erfahren, dass Bechtle mehr ist, als „nur“ eine erfolgreiche Firma mit Weitblick, klaren Ausrichtungen und Zielen.

Daniela S.: Seid offen für Möglichkeiten, die sich Euch bieten und lasst Eure Ausbildung nicht schleifen. Wer immer am Ball bleibt, kann viel erreichen.

Interview.Rieger

Bis Bald.
Sandra und Alina

0 Kommentare

Hier ist Platz für deinen Kommentar.