AZUBIT Leo | IT-Systemkaufmann/-frau | Bielefeld

769 Tage Bechtle – Wie alles begann.

Wie sieht so eine Ausbildung als IT-Systemkaufmann im Bechtle Systemhaus Bielefeld aus? Welche Stationen durchläuft man? Ist man pur im Vertrieb unterwegs oder schaut man auch mal über den Tellerrand? Davon möchte ich euch heute berichten.

Es fing alles am 01.08.2017 an – mit dem Start meiner Ausbildung.

Wie schon bei meinem Praktikum wurde ich erstmal auf eine Führung durch die gesamte Firma mitgenommen. Diesmal jedoch ausführlicher. Mir wurden alle anwesenden Kollegen vorgestellt und ich bekam eine kleine Einführung, für was die verschiedenen Abteilungen zuständig sind. Ich bekam einen Überblick, an wen ich mich in bestimmten Fällen wenden kann und wer mir weiterhelfen konnte.

Am Ende der Führung wurde mir mein erstes Team vorgestellt. Hier sollte ich die Grundlagen von meinem Ausbildungsberuf lernen – also alles kaufmännische.

Dabei bildete sich das Team direkt aus verschiedenen kleineren Teams. Eine Tischgruppe an der quasi 3 kleinere Abteilungen saßen.

Durch diese ungewöhnliche Konstellation entstand jedoch eine sehr spannende Dynamik. Obgleich das Tagesgeschäft, in der Kundenbetreuung, durch den Innendienst, bei den meisten Abteilungen sehr ähnlich abläuft: Es gibt feine Unterschiede.

So arbeiten manche Kunden gern über Rahmenaufträge.

Hierbei wird eine große Menge Hardware bestellt, welche dann jedoch erst über einen längeren Zeitraum abgerufen wird. Dadurch hat der Kunde die Sicherheit, Preisschwankungen und Lieferengpässen zu entgehen. Gleichzeitig ist aber auch gewährleistet, dass im gesamten Unternehmen die selben Geräte genutzt werden. Und als netten Nebeneffekt: bei der Anzahl gibt es einen Mengenrabatt.

Eine andere Abteilung bestand größtenteils aus sogenannten „öffentlichen Auftraggebern“. Hierunter versteht Bechtle z.B. Kommunen, Städte aber auch Kliniken und Krankenhäuser. Diese werden wiederum unter dem Begriff „Healthcare“ zusammengefasst.

So verbrachte ich mein erstes Lehrjahr in einem einzigen Team, jedoch immer für ein paar Monate am Stück, mit einem anderen Kollegen in einer kleineren, spezifischeren Abteilung.

Dadurch lernte ich die verschiedenen Facetten des Innendienstes kennen. Aufträge und Angebote erstellen, Kundentelefonate führen und kleinere Dienstfahrten gehörten bald so natürlich zu meinem Auftrag wie früher der Weg zur Schule.
Ich war bereits gut im zweiten Ausbildungsjahr angekommen. Kurz nach Beginn wurde ich in eine andere Abteilung versetzt und lernte so eine wieder andere Facette des Innendienstes kennen.

Die normalen Vertriebstätigkeiten, wie Aufträge und Angebote zu erstellen oder Kundengespräche am Telefon zu führen, kannte ich ja bereits. Diesen ging ich auch im neuen Team nach. Hinzu kamen jedoch vermehrt Klärungsfälle, Retouren und eine ganz neue Firmenstruktur des Kunden.

Anstatt wie vorher pro Kunde 2-3 Einkäufer als Ansprechpartner zu haben, eröffnete sich mir hier eine neue Welt. Ein riesiger Mutterkonzern, welcher viele große Firmen unter sich vereinte. Das bedeutet aber auch, den Überblick nicht zu verlieren und neue Herausforderungen zu meistern. Denn einen so großen Kunden zu betreuen, bedeutet auch, viele Schnittstellen und Stationen zu koordinieren und den Gesamtprozess zu überblicken. Alles andere führt nur zu Chaos und möglicherweise auch zu dem ein oder anderen Fehler.

Aber auch hier hatte das bereits etablierte Team seine Wege geebnet und wusste stets auf jedes, für mich neue, Problem eine Antwort, einen Ansprechpartner, eine Lösung.

Doch das alles sollte sich bald ändern…
Wie es weiter geht erfahrt ihr in ein paar Wochen in Teil 2 😉

Bis dahin,

Leo

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