AZUBIT Marco | Fachinformatiker/in - Anwendungsentwicklung | Neckarsulm

Abwechslung in der Ausbildung.

Je nach Abteilung kann es in der Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung auch vorkommen, dass man dort längere Zeit arbeitet. Da kommt Abwechslung ganz gelegen.

Seit dem letzten Mai war ich in der gleichen Abteilung und habe mich mit der Webentwicklung in Java befasst. Ich habe dort auch viel über die Arbeit mit Server-Systemen oder die Gestaltung von Webseiten gelernt.

Für gewöhnlich wechselt man die Abteilung während der Ausbildung regelmäßig, in meinem Fall wäre das jedoch kontraproduktiv. Es dauerte ca. drei Monate, bis ich autonom am Projekt mitarbeiten konnte. Die Einarbeitungszeit ist also recht lange. Projekte in der Anwendungsentwicklung brauchen zudem nicht selten mehrere Jahre bis sie kundenreif sind. Deshalb ist es sinnvoll lange in der gleichen Abteilung zu bleiben und am Projekt mitzuwirken.

Für den Mai bin ich nun allerdings in einer anderen Abteilung: Dem Competence Center „Bechtle Internet Security & Services“, kurz BISS. Dieses befasst sich, wie der Name schon vermuten lässt, viel mit Netzwerken und deren Absicherung. Dazu kommen noch Themen wie die Überwachung bestehender Netze, die Auswertung von Log-Dateien oder der Aufbau neuer beziehungsweise die Erweiterung bestehender Infrastrukturen und vieles mehr.

Alles in allem also nicht das, was ein Anwendungsentwickler für gewöhnlich tut. Ich bin jedoch immer offen für Neues und habe zuvor nichts in diese Richtung gemacht, weshalb mein Interesse daran sehr groß ist. Es ist auf jeden Fall eine Bereicherung und immer gut, wenn man ein Grundverständnis von Dingen hat, mit denen man in seinem eigentlichen Tätigkeitsfeld eher selten in Kontakt kommt. Und wer weiß, vielleicht ist so ein „Ausflug“ für die/den eine/n oder andere/n sogar so interessant, dass sie/er sich neu orientiert und in anderen Bereichen tätig werden möchte.

Anfang Juni werde ich wieder in meine „alte“ Abteilung zurückkehren und meine Arbeit dort fortsetzen oder vielleicht auch ein neues Projekt beginnen – wer weiß. Ich hoffe, ich konnte euch wieder einmal einen aufschlussreichen Einblick in meine Ausbildung bei Bechtle gewähren.

Gruß,
Marco.

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