AZUBIT Nathalie | Bachelor of Arts - Onlinemedien | Bachelor of Arts - Onlinemedien | Neckarsulm

Achterbahn fahren während der Vorlesung? Virtual Reality macht’s möglich!

Hallo, ihr Lieben! Ich melde mich wieder zurück am Bechtle Platz 1. Das zweite Semester ist schon wieder vorbei – es ist wirklich Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.

Heute möchte ich euch von unserem ersten Projekt berichten, das sich über das ganze zweite Semester erstreckt hat. Zu Beginn standen drei Tage Projektmanagement-Vorlesungen an. Hier wurden uns die wichtigsten Basics nähergebracht. Zum Beispiel wie man Vorgangslisten erstellt und pflegt, was eine Risiko- und Chancenmatrix ist, wie Gesprächsprotokolle geführt werden und vieles mehr. Das Projekt bestand jedoch nicht nur aus theoretischem Projektmanagement. Am Ende sollte auch ein Ergebnis entstehen, das es zu erarbeiten galt. So wurden am dritten Tag Dreiergruppen ausgelost und verschiedene Themen zugeteilt. Diese sollten wir dann selbst aufbereiten und auf einer Webseite oder einem Plakat visualisieren.

Meiner Gruppe wurde das spannende Thema „Virtual Reality“ zugeteilt. Bei einem Freund durfte ich zuvor schon einmal so eine VR-Brille aufsetzen und einige Spiele damit spielen. Das ist eine total verrückte Erfahrung und falls ihr die Möglichkeit habt, solltet ihr das unbedingt mal ausprobieren!

Aber zurück zu unserem Projekt: Gemeinsam mit unserem Betreuer haben wir uns für einen informativen Onepager als Ergebnis entschieden. Also, wie der Name schon sagt, eine Website, die nur aus einer Seite besteht und auf der man hauptsächlich durch Scrollen navigieren kann. Doch bevor wir damit starten konnten, mussten wir erst einmal die hochschuleigene VR-Brille zum Laufen bekommen. Das hieß, wir durften die gesamte Hardware mit nach Hause nehmen und nach der Inbetriebnahme für ein paar Stunden ausprobieren. Das hat schon ein paar neidische Blicke auf sich gezogen. Achterbahn fahren, Spiele spielen und 3D-Bilder malen während der Vorlesungszeit – das hätte unseren Kommilitonen sicher auch Spaß gemacht :-P

Hier malen wir unser virtuelles Haus mit Garten :-D

Danach ging es an den theoretischen Teil und wir stürzten uns in die Recherchearbeit. Schnell war uns bewusst, dass wir den Berg an Informationen erst einmal eingrenzen mussten. In Rücksprache mit unserem Betreuer, haben wir uns dann für die Teilbereiche Technik, Einsatzmöglichkeiten und physische Risiken entschieden. Mich hat es wirklich fasziniert, wie und wo Virtual Reality schon eingesetzt wird. Wusstet ihr zum Beispiel, dass eine niederländische Initiative virtuelle Delphintherapien unterstützt? Oder Google Expeditionen zum Mars möglich macht? Natürlich erstmal nur virtuell ;-)

Mein Team hat gemeinsam alle Informationen zusammengetragen, ausgewählt und aufbereitet, sodass sich der Nutzer später, ohne in vielen Büchern oder auf Webseiten suchen zu müssen, einen Überblick über das Thema verschaffen kann.

Am Ende der Projektphase kamen wir dann nochmal richtig ins Schwitzen. Während der Klausurenphase musste noch der letzte Feinschliff gemacht, ein Projektbericht mit allen Projektmanagement-Dokumenten angelegt und die Präsentation für den Abschlussvortrag erstellt werden. Denn in der letzten Semesterwoche stellte jedes Team, in einer 20-minütigen Präsentation mit anschließender Fragerunde, sein Projekt dem restlichen Kurs und den Dozenten vor. Falls ihr euch unser Ergebnis mal anschauen möchtet, könnt ihr einfach auf den Link klicken :)

Trotz der turbulenten Endphase hat mir das Projekt wahnsinnig viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf das nächste! Was uns da erwartet, konnten wie schon bei den Präsentationen unseres Vorgängerkurses (ON16) erfahren: Ein großes Projekt, bei dem wir über zwei Semester eine App-Idee entwickeln. Ende des 4. Semesters sind wir dann mit der Vorstellung unserer Projekte vor unserem Nachfolgerkurs (ON18) dran. Diese ist eine Art Generalprobe für die anschließende Präsentation vor echten Investoren. Ich freue mich darauf!

Sonnige, virtuelle Grüße und bis bald :)

Nathalie

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