AZUBIT Laura.

Kaufmann/-frau für Büromanagement

Hallo zusammen!

Ich heiße Laura, bin 20 Jahre alt und habe zum 01.09.2018 eine Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement mit dem Schwerpunkt Einkauf und Logistik am Bechtle Platz 1 in Neckarsulm begonnen.

In meinem AZUBIT- Blog möchte ich euch einen Einblick in meinen Ausbildungsberuf und meine Tätigkeiten geben und natürlich meine neuen Erfahrungen und Highlights mit euch teilen.

Wenn ihr Fragen habt zu meinem Ausbildungsberuf oder zu Bechtle allgemein, könnt ihr euch jederzeit gerne bei mir melden!

Mein Motto:
Wenn du daran denkst aufzugeben, erinnere dich wieso du angefangen hast.

LAURAS BLOG.

AZUBIT Laura | Kaufmann/-frau für Büromanagement

Klischeefreie Berufe? Schön wär’s.

Hallo zusammen,

und, wie fühlt es sich an, bei Bechtle zu arbeiten? Und welche Erfahrungen machen Frauen, die sich speziell für eine Ausbildung in der IT entscheiden? 

Viele Berufe sind leider immer noch mit speziellen Rollen und Stereotypen verbunden. Doch dagegen versuchen wir aktiv was zu unternehmen. In unser Reihe #mintbeibechtle haben wir euch unterschiedliche Azubis vorgestellt, die in der IT-Branche arbeiten.

 

Von diesen habe ich mir zwei geschnappt und die beiden separat für euch interviewt.

Los geht’s mit einem kurzen Steckbrief zu unseren beiden Interviewpartnerinnen :)

Elena

22 Jahre alt

Ausbildung als Fachinformatikerin für Systemintegration

1tes Lehrjahr

aktuelle Abteilung: Operations Center

nächste Abteilung: BI

  Marleen

20 Jahre alt

Ausbildung als Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung

2tes Lehrjahr

aktuelle Abteilung: ASM (Application Service Management)

vorherige Abteilung: CCBC (Business Collaboration Competence Center)

Wieso hast du dich dazu entschieden eine Ausbildung als Fachinformatikerin entschieden?

Elena: Weil es ein Beruf mit vielen Perspektiven ist, man kann Weiterbildungen machen und sich zertifizieren lassen und sich somit für viele verschiedene Bereiche qualifizieren. Man hat nie ausgelernt, da der IT-Bereich gute Perspektiven für die Zukunft mit sich bringt.

Marleen: Nach der Realschule wollte ich Industriekauffrau werden, habe zu der Zeit aber keine Ausbildung bekommen. Danach entschied ich mich auf das Wirtschaftsgymnasium in Böckingen zu gehen, wo ich dann zum ersten Mal Kontakt mit HTML/CSS und SQL hatte. Das fand ich damals so toll, sodass ich mich später als Fachinformatikerin beworben habe.

 

Wann hast du angefangen dich für Technik zu interessieren und was war daran spannend? Gab es einen ausschlaggebenden Punkt?

Elena: Technik war schon immer sehr interessant für mich. Eine Freundin hat diesen Beruf gelernt und immer, wenn sie von Ihren Tätigkeiten erzählt hat, hat es mein Interesse geweckt und ich wollte es  auch lernen.

Marleen: Mit 15 Jahren fing ich an, Videospiele zu spielen. Da interessierte mich, wie so ein Videospiel entsteht. Noch dazu ist mein großer Bruder selber Fachinformatiker. Der hatte einen großen Einfluss auf mich.

 

Haben dich deine Familie/Freunde in deiner Berufswahl unterstützt oder vielleicht eher etwas anderes für dich vorgesehen?

Elena: Meine Freunde und Familie waren sehr überrascht, dass ich mir diesen Beruf ausgesucht hatte. Sie waren dennoch sehr stolz und haben mich voll und ganz unterstützt.

Marleen: Wie vorhin erwähnt, hatte ich mich als Industriekauffrau beworben – das war der Wunsch meines Vaters. Schließlich ist es ein ziemlich sicherer Beruf und Industriekaufleute braucht man immer. Mein großer Bruder hingegen lieh mir mehrere Bücher über das Programmieren aus und vor dem Bewerbungsprozess brachte ich mir eigenständig ein bisschen Python bei.

 

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei euch aus? Was sind eure Tätigkeiten?

Elena: Morgens kurz vor 7 im Büro den Rechner hochfahren, E-Mails abarbeiten. Dann logge ich mich in den Agenten für die Hotline für eine Fremdfirma ein, starte das System, nehme Anrufe entgegen und erstelle Tickets für die Störmeldungen. Ich beantworte auch E-Mails der Kunden und delegiere Tickets an die richtigen Fachbereiche.

Marleen: Weil ich ein kompletter Anfänger bin, was das Programmieren angeht, steht erstmal das Lernen an. Teils lese ich mir viel selber zu verschiedenen Programmiersprachen durch und teils erklären mir die Kollegen die etwas anspruchsvolleren Sachen. Ab und zu darf ich an kleineren Projekten mitmachen, die nicht allzu schwer sind. Die dienen dann mehr als Übung für mich persönlich.

 

Warum gibt es nicht mehr Frauen in der Technik? Was denkt ihr darüber?

Elena: Ich denke, weil Frauen einen falschen Eindruck von der Branche haben und eventuell keinen Bezug dazu kennen. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie man in der IT-Brache eingesetzt werden kann, und es ist bestimmt für viele Frauen etwas passendes dabei.

Marleen: Ich bin davon überzeugt, dass die Erziehung größtenteils Schuld ist. Mein Vater ist Elektriker, hatte mir aber nie dazu etwas gezeigt oder beigebracht, einfach weil ich ein Mädchen bin. Das geht wahrscheinlich vielen jungen Frauen so, die deswegen nie mit der Technik so wirklich in Kontakt kamen.

 

Könntet ihr eine Herausforderung (oder ein Hindernis) nennen für Frauen in der IT-Branche?

Elena: Ich wüsste keine Hindernisse für Frauen in dieser Branche. Es ist ja eher so, dass Männer sich eher für die Technik interessieren als Frauen und deswegen denkt man eventuell, dass Frauen benachteiligt sind oder ähnliches. Bei uns ist es jedenfalls nicht der Fall. Wenn man das Können und die Voraussetzungen mitbringt, gibt es keinerlei Hindernisse.

Marleen: Ein Hindernis würde ich das nicht nennen, aber die Tatsache, dass ich beispielsweise das einzige Mädchen in meiner Berufsschulklasse bin, ist doch etwas überwältigend. Generell die Männerdominanz kann leicht abschreckend wirken. Ich weiß noch, wie ich vor zwei Jahren eine offene Werkstatt in Heilbronn besucht habe. Die hieß Code for Heilbronn. Alles nur Kerle! Trotzdem: Die Leute waren alle sehr lieb und hatten sich extra Zeit genommen, mir ihre Projekte zu erläutern/ zu zeigen.

 

Welche Ratschläge würdet ihr Frauen geben die eine Ausbildung/Karriere in der IT-Branche anstreben?

Elena: Mein Ratschlag wäre, sich nicht unnötig verrückt deswegen zu machen. Wenn man den Willen fürs Lernen hat und offen für die neuen Technologien ist, steht einem nichts im Wege.

Marleen: Traut euch, Neues auszuprobieren! Nein wirklich, ich sage das nicht ohne Grund. Besucht ein paar Firmen am Girls’day, lest euch ein paar Tutorials online durch oder fragt den Kumpel, wie man einen PC zusammenbauen kann. Nur so weiß man, ob Technik/ IT etwas für einen ist. Ich hatte anfangs Angst und Zweifel, weil ich in allem so unerfahren war und es immer noch bin. Es ist ein langsamer Prozess, aber ein Fortschritt ist immer zu sehen.

Ich hoffe, ich konnte euch mit dem Interview einen kleinen Einblick verschaffen, was das Thema „Frauen in der IT“ betrifft. Wenn ihr noch mehr Wissen wollt oder Fragen habt, wendet euch gerne an mich oder an die Expertin AZUBIT Marleen. :)

Liebe Grüße

Eure Laura


AZUBIT Laura | Kaufmann/-frau für Büromanagement

Standortvorstellung Neckarsulm

Hallo zusammen,

heute beginnt unsere Serie „Standortvorstellungen der AZUBITs“. Warum? Weil Bechtle mehr als 70 IT-Systemhäuser in Deutschland, Schweiz und Österreich hat. Wir möchten euch unsere Standorte vorstellen und euch kurz über die wichtigsten Facts informieren 😊

Los geht’s mit uns AZUBIT Laura und Dimitri. Wir berichten über unsere Konzernzentrale am Bechtle Platz 1 in Neckarsulm.


AZUBIT Laura | Kaufmann/-frau für Büromanagement

Mein Weg zu Bechtle

Hallo zusammen!

Ich habe zum 01.09.2018 meine Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement mit dem Schwerpunkt Einkauf und Logistik am Standort Neckarsulm begonnen. Heute möchte ich euch erzählen, wie es dazu kam, dass ich mich bei Bechtle beworben, und letztendlich dazu entschieden habe dort meine Ausbildung zu absolvieren.