Alumni Interview.

Wie bist du zu deiner Ausbildung bei Bechtle gekommen?

Nach einer kleinen existentiellen Krise mitten in meinem Studium habe ich einen Arbeitgeber gesucht, der mir Vertrauen schenkt und Wissen auch über Azubi-Niveau bieten kann.

Welche Ausbildung hast du bei Bechtle in welchem Zeitraum absolviert?

Fachinformatiker für Systemintegration September 2014 bis Juli 2017.

In welchen Abteilungen warst du während deiner Ausbildung tätig?

Nur im rein technischen Bereich, von Support über Networking hin zur Virtualisierung

In welcher Position bist du heute bei Bechtle tätig? Was sind deine Aufgaben- und Verantwortungsbereiche?

Aktuell IT–Techniker mit Ziel System Engineer, Bereiche Virtualisierung mit VMware, HP Storage Produkte und noch ein wenig OnSite Support für diverse Firmen.

Wie beurteilst du deine Ausbildung im Nachhinein? Was war gut, was war anders als bei deinen Berufsschulkollegen? Kannst du die in der Ausbildung erlernten Kenntnisse in der Praxis anwenden?

Viel praktischer Einsatz, sehr viele Schulungen, Fortbildungen und Zertifizierungen, frühe Übergabe von Verantwortung.

Wie beurteilst du die Betreuung während der Ausbildung?

Meine Betreuung war jederzeit sehr gut, was wahrscheinlich auch der niedrigen Mitarbeiterzahl und der familiären Stimmung in unserem Systemhaus geschuldet ist.

An welchem Punkt war dir klar, dass du bei Bechtle bleiben möchtest? Und was ist ab da passiert? Wie bist du für deinen künftigen Job weiterqualifiziert worden?

Mir war nachdem Bechtle mich auf die ersten „richtigen“ Zertifizierungen geschickt hat früh klar, dass ich hier eine Zukunft habe. Mein Interesse wurde aktiv gefördert und unterstützt. Das hat mir auch nochmal bestätigt, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe.

Was macht dir in deinem Beruf besonders Spaß?

Dass es nicht nur um graue Theorie geht, sondern dass man Hardware auch anfassen und erleben kann. Manche stehen begeistert vor einem 250.000 Euro Sportwagen, ich schau mit ähnlicher Begeisterung ein gleichteures Storage Cluster an :D

Was möchtest du künftigen Auszubildenden bei Bechtle mit auf den Weg geben?

Strengt euch an, fallt positiv auf, seid immer hilfsbereit und zeigt euer Interesse in den Gebieten, die ihr vertiefen wollt.

Welches Motto würde zur Ausbildung bei Bechtle passen?

The sky is the limit. Bis man an die Wissens- und Kompetenzgrenzen in den verschiedenen Bereichen stößt, muss schon viel passieren. Man kann bei Bechtle immer mehr machen und immer mehr Wissen anhäufen, da die Spezialisten in den eigenen Gebieten wirklich maximales Fachwissen haben.

Würdest du dich heute nochmals für eine Ausbildung bei Bechtle entscheiden? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?

Ja jederzeit. Ich wüsste nicht viele Punkte, die ich bei einer Ausbildung noch optimieren könnte, was aber auch durchaus mit meinem doch sehr umfangreichen Vorwissen zu tun hat.

Hast du heute noch Kontakt zu den Azubis deines Jahrgangs?

Ja natürlich, man trifft sich häufig in Neckarsulm und auf diversen Bechtle Veranstaltungen und hat dann immer genug Gesprächsstoff.

Was gefällt dir an der AZUBIT Initiative?

Einblicke auch in andere Ausbildungsbereiche anderer Azubis, die Möglichkeit, junge Menschen für eine zukunftsstarke Ausbildung zu begeistern und die Möglichkeit, wirklich aktiv an AZUBIT mitzuarbeiten.

Simon.

Fachinformatiker/in - Systemintegration
Hallo zusammen, ich bin Simon und seit 2014 Fachinformatik – Auszubildender im Bereich Systemintegration. Da ich doch einen eher ungewöhnlichen Werdegang und ein paar Jahre Berufserfahrung hinter mir habe (nachzulesen in einem meiner Beiträge) mache ich bei Bechtle meine Ausbildung, da ich dort sofort an bestehendes Wissen anknüpfen kann und mir am Ende sämtliche Wege nach oben offen stehen!

SIMONS BLOG.

AZUBIT Simon | Fachinformatiker/in - Systemintegration | Offenburg

Simon says: Abkürzungen im Systemhaus

„Da musst du auf jeden Fall den VB des Kunden fragen, vielleicht müssen wir einen SE vor Ort schicken oder das SOC kann das Problem lösen. Sag aber auf jeden Fall noch dem DLL Bescheid und klär einen Termin mit der EST ab, sonst gibt es Ärger vom GF.“

Aha, alles klar. So oder ähnlich habe ich meine ersten Wochen bei Bechtle in Erinnerung. Es reicht ja nicht, dass sämtliche Server, Produkte und Aufgaben abgekürzt werden, nein, man muss auch noch sämtliche Bezeichnungen im Systemhaus abkürzen. Damit ihr vom ersten Tag an den Überblick behaltet und den VB nicht zum VI macht findet ihr hier eine kleine Erklärung zu den Abkürzungen:

VB: Vertriebsbeauftragter (IT – Account  Manager)
Das sind Vertriebsmitarbeiter im Außendienst. Sie besuchen die Kunden, reden mit ihnen über mögliche Verbesserungen der IT Umgebung und beraten den Kunden lösungsorientiert.

Eine IT - Account Managerin bei der Arbeit

VI: Vertriebsinnendienst
Das sind Vertriebsmitarbeiter, die im Systemhaus arbeiten. Sie erstellen die genauen Hard- und Softwarekonfigurationen, schreiben Angebote und kümmern sich um die internen Programme und Abläufe im Vertriebsbereich. Für einen reibungslosen Ablauf müssen die VBs und VIs Hand in Hand arbeiten.

SE: System Engineer
Das sind die eigentlichen Techniker. Sie betreuen den Kunden auf der technischen Seite, installieren z.B. neue Server beim Kunden, betreuen die Kundenumgebungen in Problemfällen und sind dafür verantwortlich, dass nachher auch alles so funktioniert wie der VB es dem Kunden versprochen hat.

Der idyllische Arbeitsplatz eines System Engineers

EST: Einsatzsteuerung
Sie ist das „System“ in „Systemhaus“. Die EST kümmert sich um Kundentermine, übernimmt das Projektmanagement, regelt einen Großteil der anfallenden buchhalterischen und organisatorischen Aufgaben und spielt ab und an auch mal Elternteil. Ohne die EST würde ein Systemhaus in steinzeitähnliche Verhältnisse zurückfallen.

DLL: Dienstleistungsleiter
Irgendjemand muss das Rudel der Techniker anleiten. Das ist der Job des DLL. Er koordiniert das Dienstleistungsgeschäft, unterstützt mit Auswertungen, ist bei wichtigen und kritischen Entscheidungen in Kundenprojekten dabei und behält jederzeit den Blick für das große Ganze.

Eingang des DLL Büros

SOC: Service Operation Center
Das SOC ist die Notaufnahme des Systemhauses. Hier rufen Kunden mit akuten IT Problemen oder bei Ausfällen ihrer IT Umgebung an. Zusätzlich dazu ist das bei uns auch der Ort, an dem die Umgebungen der Kunden zentral überwacht und gewartet werden, sodass sich anbahnende Probleme pro-aktiv angegangen werden können und man nicht erst warten muss, bis es zu Ausfällen kommt.

GF: Geschäftsführer
Der GF ist einfach gesagt der DLL für das ganze Systemhaus. Bei ihm laufen die Fäden zusammen, er trifft die Entscheidungen und er bestimmt maßgeblich den Erfolg oder das Scheitern des Unternehmens. Und ganz nebenbei ist .gf auch noch die Top-Level-Domain von Französisch-Guayana :)

Und schon wieder was gelernt heute! Bei Fragen wie immer fragen, ansonsten macht es gut, bis zum nächsten Mal!


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Simon says: Was ist eigentlich „Virtualisierung“?

Hallo und schön, dass ihr wieder da seid! Letztes Mal habt ihr schon mal einen allgemeinen Überblick über die Dienstleistungsbereiche eines Systemhauses bekommen, heute werden wir uns dagegen nur mit einem Thema beschäftigen (welches mir übrigens sehr am Herzen liegt), der Virtualisierung!


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Simon says: Begriffe aus dem Systemhausportfolio

Erst einmal willkommen zu der neuen Erklärreihe „Simon says“. Das könnt ihr euch in etwa so vorstellen wie Löwenzahn, nur mit IT-Themen. In Folge 1 geht es um Fachwörter, die ich beim Durchlesen des Leistungsspektrums unseres Systemhauses gesehen habe.


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Der Albtraum: Präsentationen

Alle schauen auf mich … Habe ich ein Fleck auf dem Hemd? Mir ist heiß. Ich hoffe, ich bin nicht zu arg rot im Gesicht. Sehen die das? Denken die ich bin nervös? Meine Hände sind schwitzig. Vielleicht bin ich doch nervös. Apropos Hände. Wo soll ich die hin tun? Sieht das blöd aus? Ich bekomme keine Luft mehr. Mein Kopf ist jetzt definitiv rot.

Ich hasse das. Ich hasse Präsentationen.


AZUBIT Simon | Fachinformatiker/in - Systemintegration | Offenburg

Was Bechtle von „Hans-Peter-Computer-Doktor-24“ unterscheidet.

Als ich mein Vorstellungsgespräch bei Bechtle hatte war eine meiner ersten Fragen: „Was unterscheidet euch von anderen Systemhäusern? Warum sollte ich bei euch eine Ausbildung machen und nicht bei irgendeinem anderen Betrieb?“ Diese Fragen wurden mir zuerst einmal mit einem Grinsen beantwortet…