Alumni Interview.

Wie bist du zu deiner Ausbildung bei Bechtle gekommen?

Ich habe mich für eine kaufmännische Ausbildung entschieden, weil es ein total vielseitiges und breites Aufgabenfeld umfasst. Nach meinem Abitur stand ich völlig planlos da und wusste gar nicht so genau, was ich überhaupt machen will. Daher hat diese Ausbildung für mich am besten gepasst. Eine Ausbildung und kein Studium deshalb, weil ich nicht einfach BWL studieren wollte, um was Allgemeines zu haben, sondern mich erstmal orientieren und dann mit dem Studium in eine ausgewähltere Richtung gehen wollte. Was ich jetzt auch mache :-)
Auf Bechtle an sich bin ich über einen guten Freund gekommen, der hier sein Vorpraktikum fürs Studium gemacht hat.

Welche Ausbildung hast du bei Bechtle in welchem Zeitraum absolviert?

Kauffrau im Groß- und Außenhandel von September 2014 bis Juli 2016.

In welchen Abteilungen warst du während deiner Ausbildung tätig?

Vertrieb, Einkauf, Produktmanagement und Vertriebscontrolling.

In welcher Position bist du heute bei Bechtle tätig? Was sind deine Aufgaben- und Verantwortungsbereiche?

Heute bin ich bei Bechtle direct im Bereich der Marketingkampagnen tätig. Da unser Vertrieb ausschließlich über das Telefon abgewickelt wird, bewerben wir unsere Marketingaktionen auch auf diesem Weg. Meine Aufgabe ist es dann mit meinem Kollegen zusammen diese Aktionen mit Hersteller und Vertrieb zu planen, die passenden Kunden zu selektieren und anschließend die Aktion auszuwerten.

Wie beurteilst du deine Ausbildung im Nachhinein? Was war gut, was war anders als bei deinen Berufsschulkollegen? Kannst du die in der Ausbildung erlernten Kenntnisse in der Praxis anwenden?

Ich bin total zufrieden mit der Ausbildung bei Bechtle. Von Anfang an habe ich viel Verantwortung bekommen und sehr selbstständig gearbeitet. Das war nicht bei allen meiner Mitschüler so. Auch, dass wir die Möglichkeit hatten in viele verschiedene Bereiche rein zu schnuppern, hat mir extrem viel gebracht um herauszufinden, was mir letztendlich Spaß macht.
Da ich jetzt in einer etwas „außergewöhnlicheren“ Abteilung bin, kann ich nicht mehr ganz so viel in der Praxis anwenden, was ich während meiner Ausbildung gelernt habe. Aber besonders der Einblick, den ich in den Vertrieb hatte, hilft mir in meinem jetzigen Job meine Kollegen besser zu verstehen und somit die Marketingkampagnen optimal auf den Vertrieb abgestimmt planen zu können. Auch die Zeit im Vertriebscontrolling hat mir extrem viel gebracht. Dort habe ich alles gelernt, was ich heute für meine Auswertungen und Kundenselektionen wissen muss.

Wie beurteilst du die Betreuung während der Ausbildung?

Wirklich super. Es stand immer ein Ansprechpartner (mein Pate) für mich zur Verfügung. Der hat sich dann auch wirklich immer Zeit für mich genommen, wenn ich irgendetwas gebraucht habe.
Aber auch das ganze Team stand mir zu jeder Zeit wirklich gerne mit Rat und Tat zur Verfügung – egal in welcher Abteilung.

Wie bist du im Alltag – jenseits von Mikado, Azubi Camp und Akademie des Wissens – während deiner Ausbildung gefordert und gefördert worden?

Gerade wenn man frisch den Bereich wechselt, nehmen sich die Kollegen immer sehr viel Zeit, damit man auch wirklich richtig in die Abteilung eingelernt wird. Das passiert dann in Form von sogenannten At-Works. Das heißt, dass ich entweder bei einem Kollegen am Arbeitsplatz saß und zugeschaut habe, was so seine täglichen Aufgaben sind. Oder, dass ein Kollege bei mir am Arbeitsplatz sitzt, mir beim Arbeiten zuschaut und so nützliche Tipps gibt, was ich vielleicht noch besser machen kann.

Wodurch und wobei konntest du schon während der Ausbildung früh Verantwortung übernehmen?

Eigentlich überall. Man bekommt gezeigt, was man zu tun hat und bekommt die nötige Unterstützung, solange man sie braucht. Aber sobald die Aufgaben fehlerfrei sitzen, wird man wie einer der anderen Kollegen ins Team integriert und übernimmt fast die gleichen Aufgaben wie die anderen auch.
Natürlich nicht die extrem großen Projekte aber im Alltagsgeschäft war ich immer voll mit dabei.

Berichte über ein aufregendstes, herausforderndstes oder schrecklichstes Erlebnis während der Ausbildungszeit. Was hat dich beeindruckt und wer hat dich geprägt?

Ich glaube das aufregendste Erlebnis war der erste sogenannte Active-Call im Vertrieb. Am Anfang ist man da total aufgeregt und weiß gar nicht was man überhaupt sagen soll. Mein Kollege musste das Gespräch bestimmt 10 Mal mit mir durchspielen bevor ich mich getraut habe anzurufen. Dabei ging es nur um eine kleine Rückfrage an den Kunden, was nach den ersten Calls schon ganz alltäglich wird.
Besonders geprägt haben mich hier natürlich mein damaliger Pate Tim, aber auch ganz besonders mein Kollege Maurice, der mit mir das Gespräch bis in die Unendlichkeit üben musste :)

An welchem Punkt war dir klar, dass du bei Bechtle bleiben möchtest? Und was ist ab da passiert? Wie bist du für deinen künftigen Job weiterqualifiziert worden?

Das war relativ spät, als meine ganzen Kollegen alle schon ihre zukünftige Stelle hatten. Eigentlich hatte ich nämlich geplant ein Vollzeitstudium anzufangen. In meiner Zeit im Controlling von Januar bis März 2016 saß ich dann aber mit meinem heutigen Teamleiter an einer Insel. Natürlich kannte ich die Marketingkampagnen schon während der Ausbildung, wir telefonieren ja alle mal bei der ein oder anderen Kampagne mit.
Was man da aber so wirklich zu tun hat, wusste ich bis dahin nicht. Zu genau der Zeit hat sich dann ergeben, dass dort eine weitere Stelle aufgebaut werden sollte. Für mich das perfekte daran: keine Vollzeitstelle sondern „nur“ eine Teilzeitstelle. Das war im März 2016. Und da war dann auch für mich klar, dass wenn ich diese Stelle bekomme, ich bei Bechtle bleiben und mein Studium berufsbegleitend aufbauen möchte.
Ab da ging es dann auch fast schon richtig mit meinem neuen Job los. Ich musste noch für einen Monat ins Produktmanagement, weil das eine Pflichtabteilung ist, in der ich bis dahin noch nicht war. Nach meinen Prüfungen im Mai 2016 wurde ich dann aber in meiner Übernahmeabteilung eingesetzt und habe dort voll mitgearbeitet.
Qualifiziert wurde ich insofern, dass ich natürlich zum einen von meinem Teamleiter sehr umfangreich eingelernt wurde. Zum anderen haben wir aber auch viele Arbeitsschritte komplett neu gestaltet. Diese konnte ich dann von Anfang an mit ausarbeiten.

Was macht dir in deinem Beruf besonders Spaß?

Das Abwechslungsreiche. Zum einen habe ich viel mit meinen Vertriebskollegen zu tun. Aber auch viel mit Kollegen aus dem Produktmanagement oder den Herstellern selbst. Ich habe also viel Kontakt mit Menschen. Und dann kommen eben noch die Auswertungen, Analysen und Selektionen dazu, die mir persönlich auch sehr viel Spaß machen.

Welche Perspektiven bietet Bechtle dir beruflich in der Zukunft? Oder wo möchtest du in fünf Jahren stehen?

Da wir so ein großes und vielseitiges Unternehmen sind, das stetig wächst, bietet es mir natürlich auch die Möglichkeit mich ständig weiterzuentwickeln. Allein, dass ich mein Studium so komfortabel in den Job integrieren kann, ist super und eine unglaubliche Möglichkeit für mich.
In fünf Jahren habe ich hoffentlich seit 1 ½ Jahren mein Bachelor in der Tasche. Genauer kann ich das noch nicht sagen – wer weiß wie und wohin ich mich in dieser Zeit entwickeln werde.

Fällt dir noch etwas ein, das für künftige Auszubildende wichtig wäre zu wissen?

Bei Bechtle bekommt ihr keine Ausbildung, bei der ihr die meiste Zeit im Internet surfen oder Kaffee trinken könnt. Aber genau das ist das Tolle daran! Dass man sich eigentlich gar nicht als Azubi fühlt, sondern als ein vollwertiges Teammitglied. Da ist man gleich viel motivierter.

Welches Motto würde zur Ausbildung bei Bechtle passen?

Alone we go fast, together we go far.
Denn wenn es bei Bechtle um eines geht, dann um Teamwork.

Würdest du dich heute nochmals für eine Ausbildung bei Bechtle entscheiden? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?

Auf jeden Fall. Man wird in der Ausbildung zwar sehr gefordert – was ja auch toll ist, wer möchte schon die ganze Zeit Kaffee kochen oder Akten kopieren? Aber dafür auch umso mehr gefördert. Ich habe unglaublich viel fachliches sowie auch menschliches Wissen aus der Ausbildung mitgenommen und hatte in der Berufsschule das Gefühl, dass das nicht in jedem Betrieb Standard ist.

Hast du heute noch Kontakt zu den Azubis deines Jahrgangs?

Ja. Einige meiner Azubi-Kollegen sind auch bei Bechtle geblieben und ich kann mich glücklich schätzen sagen zu können, dass aus manchen Kollegen auch Freunde geworden sind :)

Was gefällt dir an der AZUBIT Initiative?

Zum einen macht es total viel Spaß, weil es einfach mal eine Abwechslung zum Arbeitsalltag ist. Zum anderen hat man auch die Möglichkeit in einige Themen und Bereiche Einblicke zu bekommen, die man als „normaler“ Azubi nicht gesehen hätte.
Und auch für angehende Azubis ist es toll, weil sie sich aus erster Hand über die Ausbildung informieren können.

Tamara.

Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel
Hallo, ich bin Tamara und habe von September 2014 bis Juli 2016 eine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau bei Bechtle in Neckarsulm absolviert. Nach meiner Ausbildung habe ich mich für ein externes Studium entschieden, aktuell arbeite ich noch als Werkstudentin bei Bechtle.

TAMARAS BLOG.

AZUBIT Tamara | Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel | Neckarsulm

Dinner for 26 – Cook IT 2016

Wie jeden Oktober fand auch dieses Jahr wieder das berühmte Bechtle Cook IT in unserer hausinternen Kantine statt.

img_4376

Letztes Jahr hatte ich das Vergnügen in der Jury mit dabei zu sein. Dieses Jahr habe ich es tatsächlich geschafft und durfte selbst an den Herd ran  :)

1

Der Ablauf war wieder sehr ähnlich zum letzten Jahr: Wir 26 Absolventen wurden in vier Gruppen, die von Herrn Dr. Olemotz und drei weiteren Geschäftsführern Neckarsulmer Bechtle Gesellschaften angeführt wurden, eingeteilt und waren für einen der vier Gänge verantwortlich.

2
Im Gegensatz zu letztem Jahr gab es als vierten Gang allerdings keinen Cocktail, sondern ein vegetarisches Gericht. Das war auch die Gruppe, in der ich mit Herrn Heinold (Geschäftsführer der Bechtle Logistik & Service) zusammen kochen durfte.

Vorspeise: Birnen in Parmesankruste mit Herbstsalaten, angemacht an einem Walnuss-Dressing – Mario Düll, Geschäftsführer Bechtle direct GmbH

3

Hauptgang: Hähnchenbrustfilet mit Kartoffelkruste auf Rahmwirsing – Oliver Hambrecht, Geschäftsführer Bechtle IT-Systemhaus Neckarsulm

4

Hauptgang vegetarisch: Hausgemachte Hagebutten-Tagliatelle mit Feldsalat-Pesto, Pinienkernen und Apfel – Hans Heinold, Geschäftsführer Bechtle Logisitk & Service GmbH

5

Dessert: Kastanien-Schokoladen-Mousse mit Zimt und eingekochten Zwetschgen – Dr. Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender (CEO) 

6

Auch dieses Jahr wurde unser Essen wieder von einer Jury bewertet. Gewonnen hat (definitiv verdient!) unser Dessert und die Gruppe um Herrn Dr. Olemotz.

7

8
In diesem Zuge natürlich vielen Dank an Herrn Dr. Olemotz, Herrn Düll, Herrn Heinold und Herrn Hambrecht, dass Sie sich an diesem Abend Zeit für uns genommen haben!
Ich denke ich kann für uns alle sprechen wenn ich sage, dass wir einen sehr schönen Abend mit leckerem Essen hatten.

Bis bald
eure Tamara


AZUBIT Tamara | Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel | Neckarsulm

Ausbildungsende – jetzt wird es ernst!

Hallo zusammen,

nach einer etwas anstrengenden Prüfungsphase und einer sehr spannenden Einführungszeit, habe ich es nun endlich geschafft und bin in meiner Übernahmeabteilung angekommen :) Allerdings geht es bei mir nicht auf den Weg der klassischen Übernahme. Und auch meine Abteilung ist nicht unbedingt „Bechtle direct typisch“. Wo genau es für mich hingeht, erfahrt ihr im Beitrag.


AZUBIT Tamara | Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel | Neckarsulm

Warum Bechtle Bechtle heißt.

Hallo zusammen,

habt ihr euch eigentlich schon einmal überlegt, wie Bechtle zu seinem Namen gekommen ist? Bestimmt denkt ihr jetzt „Na, einer der Gründer wird Bechtle geheißen haben!“. So einfach ist es nicht. Was damals wirklich passiert ist erfahrt ihr heute in meinem Video.


AZUBIT Tamara | Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel | Neckarsulm

Schulbesuch der Andreas-Schneider-Schule Heilbronn

Letzte Woche hatte eine Schulklasse des Berufskollegs der Andreas-Schneider-Schule (kurz ASS) in Heilbronn die Gelegenheit, sich über Möglichkeiten nach der Schule bei Bechtle in Neckarsulm zu informieren.


AZUBIT Tamara | Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel | Neckarsulm

Zwischen Notebooks und Löwen – Melinas Monat in Tansania

Heute berichte ich ausnahmsweise nicht selbst, sondern meine Kollegin Melina, die mit mir gemeinsam die Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau macht.  Im Oktober bekam sie die einmalige Chance, vier Wochen lang in Tansania zu arbeiten und zu leben.