AZUBIT Marius | Bachelor of Science - Wirtschaftsinformatik | Rottenburg

Das tägliche Leben in Tansania.

Wieder sind ein paar Tage vergangen und es gibt einiges zu erzählen. Viel Spaß beim Lesen meines zweiten Blogbeitrags aus Tansania.

Da wir nicht nur zum Sonne genießen nach Tansania geflogen sind, haben wir uns natürlich auch die IT-Infrastruktur der Community Knowledge Center (kurz: CKC) angesehen. George führte Sven und mich im CKC 1 herum. Während sich Sven um das NAS System kümmerte, reparierte ich zwei Laptops. Diese hingen sich während des Bootvorgangs auf, sodass ich sie neu installieren musste.

Abends waren wir zusammen in einer Bar im Dorf. Dort probierten wir ein typisches tansanisches Gericht. Man nennt es Chipsi mayai. Das bedeutet Kartoffeln und Ei auf Swahili und ist eine Art Auflauf.

Am nächsten Tag nahm mich Isaac (ein Mitarbeiter des CKC) mit auf seine Tour, um Werbung für das CKC zu machen. Wir fuhren zu ein paar Schulen. Dort gingen wir zu den Schuldirektoren. Diese trommelte dann meist alle Schüler zusammen. Isaac erzählte den Schülern was hinter der Idee des CKC steckt und teilte Flyer aus. Das Interesse an dem Angebot war sehr groß, weswegen die Flyer leider meist nicht ausreichten.

Primary School Tansania

Am Sonntag wanderten Sven, Boniface (ein weiterer Mitarbeiter des CKC) und ich Richtung CKC 3.

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Eigentlich wollten wir dort umkehren, jedoch waren wir erst 1 ½ Stunden gelaufen. Also beschlossen wir weiterzulaufen und sind nach insgesamt 20 Kilometern schließlich bis zum Rand des Arusha Nationalparks gekommen.

Am Rand vom Arusha Nationalpark

Am Rand des Arusha Nationalparks (3)

Die Häuser am Rand des Bildes werden von den Park-Rangern und Besucher des Parks genutzt. Wir machten dort eine Pause und setzten uns in eine Bar. Im Hintergrund des zweiten Bildes kann man den Berg Mt. Meru erkennen, welchen wir demnächst besteigen werden. Außerdem kaufte ich mir noch eine Halskette als Souvenir.

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Am Abend aßen wir geröstete Banane mit Tomaten und Zwiebeln. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich Bananen immer nur roh gegessen, jedoch schmeckte mir diese Kombination auch sehr gut. Dazu muss ich auch sagen, dass ich hier noch nie vom Essen enttäuscht worden bin.

Ein weiteres Highlight war der Markt, der in dem Dorf King Ori jeden Montag und jeden Donnerstag stattfindet.

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An diesen Tagen tummeln sich sämtliche Dorfbewohner und verkaufen ihre erwirtschafteten Güter. Neben den vielen Obst- und Gemüseständen kann man hier auch andere Lebensmittel wie Reis, Bohnen oder Fleisch kaufen.

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Als wir gehen wollten, überlegte ich mir noch eine Ziege zu kaufen. Diese kostet nämlich im Schnitt nur 40.000 TSD (umgerechnet ca. 20€). Das hielt ich für ein gutes Angebot. Ich habe es aber dann doch gelassen, da ich die Ziege leider nicht mit ins Flugzeug nach Deutschland nehmen kann :P

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Das wars schon wieder aus dem sonnigen Tansania. Bis bald !

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