AZUBIT Nadine | Bachelor of Science - Wirtschaftsinformatik | Neckarsulm

Dein Start bei Bechtle – Heute mit Ann-Katrin.

Ann-Katrin ist Auszubildende zur Fachinformatikerin im Bereich der Anwendungsentwicklung (AE). Zuvor besuchte sie die Realschule, machte anschließend das Fachabitur im Bereich der Wirtschaftsinformatik und erreichte dann den Abschluss als staatlich geprüfte Wirtschaftsassistentin. Ihr Können setzt sie bei der Bechtle AG ein. Ihr wichtigster Wohlfühlfaktor: bei Bechtle steht der Mensch im Vordergrund, nicht das Materielle. Hier diese und weitere ihrer Antworten:

Interview_Ann-Katrin

In welcher Abteilung / in welchem Bereich befindest du dich aktuell und was sind deine Aufgaben dort?

Im Moment bin ich in der Abteilung Anwendungssysteme im Bereich Navision. Ich bekam bereits Einblicke in den Support und in den Arbeitsalltag eines Anwendungsberaters. Der Support ist eine lösungsorientierte Beratungsstelle, die das Ziel verfolgt, Supportanfragen zu bearbeiten und zu lösen. Hier hatte ich die Möglichkeit zu erfahren, worauf es bei der Bearbeitung solcher Anfragen ankommt und was beachtet werden muss. Auch vor Ort Besuche bei Kunden spielen hier mit ein und sind von wichtiger und großer Bedeutung. Da die Anwender immer wieder über Neuigkeiten informiert werden müssen und die Möglichkeit brauchen, sich selbständig über Themen bzgl. der Anwendung von Navision informieren zu können, gibt es die sogenannten Anwenderdokumentationen. In diesen Dokumentationen erhalten die Anwender Informationen über zahlreichen Funktionalitäten innerhalb der verschiedenen Anwendungsbereiche in  Navision. Ich als quasi „Neuanwenderin“ durfte diese Dokus bereits umgestalten.

Welche Abteilungen könnten in den nächsten Ausbildungsjahren noch auf dich zukommen?

Meine aktuelle Abteilung ist nicht gerade klein, daher werde ich zwar weiterhin bei den Anwendungssystemen arbeiten, aber immer mal wieder den Bereich wechseln und somit nicht nur neue Gesichter kennenlernen, sondern auch neue Themenbereiche, die z.B. speziell für SAP, WEB (Shop), Entwicklung, etc. zuständig sind. In Kürze steht mein erster Bereichswechsel an und ich werde die kommenden sechs Monate im Bereich der Entwicklung verbringen. 

Was sind die Inhalte deiner Ausbildung? Gebe einen kleinen, zusammenfassenden Überblick.

Grob gesagt entwickeln und programmieren Fachinformatiker im Bereich AE Software nach Kundenwünschen (intern oder extern). Sie testen bereits bestehende Anwendungen/Systeme, optimieren und passen sie an, und entwickeln anwendungsgerechte Bedienoberflächen. Was sich relativ kompakt anhört, ist genau das, was den Beruf so interessant macht. Fachinformatiker AE sind im Grunde die Brücke zwischen den „Anwendungen“ (der Software) und den Anwendern. 

Wie ist die Betreuung im Alltag, hast du einen festen Ansprechpartner?

Ich kann nicht sagen, dass die ganze Zeit jemand neben mir sitzt und schaut was ich mache – das ist auch gut so. Ich bekomme eine Aufgabe und kann dann selbständig daran arbeiten. Bei Fragen oder Problemen kann ich mich jederzeit an einen meiner Kollegen wenden. 

Wie empfindest du deine Ausbildung bisher? Ist es anspruchsvoll oder machbar?

Es ist machbar! Natürlich sollte man stets konzentriert bei der Sache sein, egal ob während der Praxisphase im Betrieb oder während der Theoriephase in der Schule, aber das sollte man ja immer! In der Phase der Klausuren kann es dann schon mal etwas stressiger werden, da die Lehrer max. zwei Tage die Woche zur Verfügung haben. So kann es schon mal vorkommen, dass man zwei oder drei Klausuren an einem Tag hat. Doch mit etwas Organisation gelingt auch das problemlos.

War deine Entscheidung, diese Ausbildung zu machen, die richtige? Oder würdest du dich heute anders entscheiden?

Also bisher gefällt mir alles gut, ich habe schon viel Neues und Interessantes gelernt und natürlich viele neue Erfahrungen und Eindrücke gesammelt. Im Moment würde ich sagen, dass ich mich richtig entschieden habe.

Theorie oder Praxis?

Hier kann ich ohne langes Nachdenken sagen: die Praxis. Natürlich ist es wichtig, die Theorie zu kennen, aber nichts geht über die Praxis. Man lernt, dass nicht jeder Fall oder jede Situation gleich ist. Man lernt, mit unerwarteten Situationen um zu gehen und bekommt ein Gespür für das Lösen von auftretenden Problemen.

Warum hast du dich für Bechtle als Arbeitgeber entschieden?

Das Besondere an Bechtle ist, dass nicht das Materielle, sondern der Mensch im Vordergrund steht. Was könnte es Wichtigeres geben, als das Gefühl, dass man, obwohl man in einem großen, internationalen Unternehmen arbeitet, dennoch als einzelner Mitarbeiter wertgeschätzt wird?

Was sind deine Ziele für die Zukunft, wo siehst du dich später einmal?

Zunächst einmal habe ich das Ziel, meine Ausbildung so gut wie möglich zu beenden. Wer weiß schon, was die Zukunft bringt? Vielleicht hänge ich ein Studium an meine Ausbildung, wir werden sehen :-)

Einen Tipp oder Motivationsspruch für unsere AZUBIT Leser?

Glaubt an euch und versucht alles. Denn nur wenn ihr es versucht, habt ihr auch die Chance, dass es gelingen wird. Wenn ihr euch für einen Beruf im IT-Bereich interessiert, dann bewerbt euch – was habt ihr denn schon zu verlieren?

0 Kommentare

Hier ist Platz für deinen Kommentar.