AZUBIT Marius | Bachelor of Science - Wirtschaftsinformatik | Rottenburg

Der Weg nach Tansania

Ich bin gespannt, bald wird es losgehen. Online eingecheckt und bereit für den Flug warte ich am Stuttgarter Flughafen, um mein Gepäck abzugeben.

Mein erstes Ziel ist Amsterdam, dort steige ich auf ein größeres Flugzeug um, das mich ohne Zwischenlandung zum Kilimanjaro International Airport bringt. Nach rund acht Stunden Flug und zwei sehr spannenden Filmen, die ich im Flugzeug geschaut habe, war ich endlich da.

Der Kilimanjaro Airport ist ein kleinerer Flughafen. So klein, dass unser Flugzeug das einzige zu dieser Zeit war, das gelandet ist. Ein kräftiger jedoch warmer Wind schoss mir ins Gesicht, als ich das Flugzeug über eine Treppe verlies. Nachdem ich mein Gepäck abgeholt habe, traf ich George. Er ist der Leiter des Community Knowledge Center (CKC). Zusammen fuhren wir zum dort hin. Auf dem Weg zum CKC konnte ich leider nicht viel sehen, da es schon dunkel war. Als wir dort ankamen führte mich George herum und zeigte mir auch mein Zimmer (im unteren Bild zu sehen).

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Als ich am nächsten Morgen aufwachte, schaute ich mich zunächst auf dem Gelände um. George erzählte mir, dass man bei gutem Wetter die Spitze des Kilimandscharo sehen kann. Die ersten Eindrücke meines Umfelds waren sehr positiv. Denn außer der warmen Temperatur wurde ich auch sehr herzlich und freundlich von allen Leuten empfangen.

Am Mittag holten George und ich meinen Bechtle Kollegen Sven vom Flughafen ab. Die ersten 12km bis zur Hauptstraße sind wir auf einem holprigen Schotterweg gefahren. Die Hauptstraße ist mit einer herkömmlichen Straße aus Deutschland zu vergleichen. An den Verkehr muss ich mich allerdings noch gewöhnen, denn in Tansania herrscht Linksverkehr. Deshalb ist das Lenkrad bei den Autos auch rechts.

Für den nächsten Tag planten wir zur Stadt Arusha zu fahren, diese ist ungefähr zwei Bus-Stunden entfernt. Auf dem Weg dorthin konnten wir allerlei spannende Dinge beobachten. Beispielsweise stellen einige Einheimische ihre eigenen Backsteine her und verbauen sie dann in den Häusern. Es gibt viel mehr Landwirtschaft als in Deutschland. Ob nun der Acker mit dem Traktor oder ganz traditionell mit der Kuh als Zugtier gepflügt wird. In Tansania bekommen wir alle möglichen Arten zu sehen.

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Als wir in Arusha ankamen wurde alles viel hektischer als im ländlichen Bereich. Wir waren in einem von vielen Bussen, die dort ankamen. Um uns herum waren viele Stände, die alle möglichen Dinge verkauften. Die Straßen waren relativ eng und die Autos und Motorräder fuhren nur Zentimeter aneinander vorbei. Ich war ganz froh, dass ich nicht selbst fahren musste. Wir tauschten unser Geld um und erledigten ein paar Einkäufe. Wir kauften jedoch nur jene Sachen ein, die es im ländlichen Bereich nicht gibt.

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Zurück im CKC erkundeten Sven und ich ein wenig die Umgebung. Leider wurde es jedoch sehr schnell dunkel. Im Gegensatz zu Deutschland geht die Sonne hier immer um dieselbe Zeit auf und unter. Das liegt daran, das Tansania sehr nah am Äquator liegt.

Obwohl ich erst ein paar Tage in Tansania bin, fühle ich mich sehr wohl hier und freue mich riesig auf die kommende Zeit. Ihr werdet von mir natürlich immer auf dem Laufenden gehalten. Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit.

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1 Kommentar

Richtig Spannender Beitrag :)
Viel Spaß noch in Tansania

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