AZUBIT Linda | Frankfurt

Die Ausbildung zur Fachinformatikerin – Systemintegration.

Der letzte Beitrag eines Azubis.

Hallo ihr Lieben,

mit Beendigung meiner Ausbildung endet auch meine Zeit als AZUBIT. In meinem letzten Beitrag werde ich euch meine letzten drei Jahre als Azubi bei der Bechtle Revue passieren lassen und mich gleichzeitig bei allen bedanken.

Das erste Ausbildungsjahr:

Im diesem Jahr durfte ich die Bechtle „live“ miterleben. Ich konnte in allen Abteilungen, vom Lager bis zum Vertrieb, mal „reinschnuppern“ und mir mein eigenes Bild vom Unternehmen schaffen. Das war eine sehr spannende, aufregende Zeit, weil man natürlich völlig neu und unbeholfen gestartet hat und zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen herzlich durch die Ausbildung begleitet wurde. Außerdem bekam ich noch einen Paten, dem ich mich jederzeit bei Anregungen zuwenden konnte. Mein persönliches Highlight in dem Jahr war das Azubi Camp. Da hatte ich die Möglichkeit mich mit „Gleichgesinnten“ auszutauschen und Tipps für die nächsten drei Jahre mitzunehmen (z.B. die Office Grundkenntnisse, Knigge oder auch den persönlichen Auftritt).

Im zweiten Ausbildungsjahr:

Diesen Abschnitt würde ich als meine Findungs-Phase bezeichnen. Hier wusste ich „Ich will was mit IT machen, nur weiß ich noch nicht ganz genau was“. In diesem Jahr war ich im Team „Competence Center Microsoft/Storage“ eingesetzt und konnte bei jeder der drei Gruppen „Microsoft“, „Storage“ und „Virtualisierung“ mal mitmachen und mit zu Kunden gehen. Hier konnte ich schauen, welche IT Richtungen möglich sind und herausfinden, welche mir am meisten Spaß macht und wo ich mich hin entwickeln will. Diesen Prozess sehe ich als mein Highlight im zweiten Jahr. Am Ende des zweiten Jahres hatte ich mein erstes Gespräch mit meinem zukünftigen Chef (dem Dienstleistungsleiter), bei dem ich mit ihm über meine Wünsche und Ziele gesprochen habe. Mein Ziel war es, ins Team Storage zu gehören ;-)

Das letzte Ausbildungsjahr:

Das dritte Ausbildungsjahr war mit allen Höhen und Tiefen das schönste Jahr. Zum einen wurde ich hier für das Team Storage vorbereitet. Sprich ich bin hauptsächlich nur noch mit Kollegen aus diesem Team zu Kunden gefahren und konnte dort mittlerweile auch selbstständig was zum Werk beitragen. Dann hatte ich die Möglichkeit an verschiedenen Schulungen teilzunehmen und die ersten Zertifikate zu sammeln, was mir zu einem leichteren Start verholfen hat.

Und zum anderen stand auch die Abschlussprüfung bevor. Hier habe ich in der Konzernzentrale in Neckarsulm an verschiedenen Schulungen teilgenommen, wie z.B. „TCP/IP –  Grundlagen und Praxis“, „Rechenwesen“, „Wirtschafts- und Sozialkunde“ oder auch „Präsentationstechniken“. Die Seminare haben sowohl das Wissen der letzten drei Jahre als auch kleine Wissenslücken aufgefrischt. Neben den Schulungen in Neckarsulm wurde ich auch vom Systemhaus Frankfurt sehr unterstützt. Ich habe alle wichtigen Prüfungsunterlagen zur Verfügung gestellt bekommen und konnte mich jederzeit auf die Prüfung vorbereiten. Nach der schriftlichen Prüfung stand schon unmittelbar die mündliche Prüfung vor der Tür. In diesem Monat musste ich auf Grundlage meines Abschlussprojektes eine Präsentation erstellen, die ich später vor einem Prüfungsausschuss halten sollte, der sowohl technische als auch kaufmännische Aspekte sehen will. Der letzte Monat meiner Ausbildung war der stressigste überhaupt. Die Präsentation hat gefühlt fast jeder aus dem Systemhaus mindestens einmal gesehen, bevor ich sie vor der IHK vorgetragen habe. Und natürlich hab ich bis zur letzten Minute immer wieder Kleinigkeiten geändert. Am Tag meiner mündlichen Prüfung war ich unheimlich nervös, doch das war überhaupt nicht nötig gewesen. Der Ausschuss war relativ entspannt gewesen und ich konnte zeigen, dass ich dank der tollen Unterstützung von allen Seiten gut vorbereitet war. Das hat sich letztlich auch in meiner Endnote wiedergespiegelt, sodass ich mit einem guten Abschluss die Ausbildung geschafft habe. Nach Erhalt meiner bestandenen Prüfung habe ich mich so befreit gefühlt, dass all der Stress wie verflogen war und ich nur happy war.

Im Endeffekt kann ich – wie bereits in meinem ersten Beitrag angedeutet – sagen, dass Bechtle in Frankfurt mir eine tolle Möglichkeit gegeben hat mich zu entwickeln, ich viel mehr als den Beruf einer Fachinformatikerin gelernt habe und ich die Entscheidung „eine Ausbildung bei der Bechtle“ jederzeit wieder treffen würde.

Zu diesem Zitat aus meinem ersten Beitrag vom 23.05.2013, kann ich bis heute dahinter stehen: „Meiner Meinung nach war Bechtle die beste Entscheidung, die ich treffen konnte.“

Nach der Ausbildung:

Mein Wunsch ins Team Storage zu kommen, hat sich erfüllt. Ich bin eine von sechs Mitarbeitern im Team, die neue Kundenumgebungen mitgestalten, implementieren und betreuen kann. Bis zum Ende des Jahres warten noch viele weitere spannende Projekte auf mich, von denen ich euch dann leider nicht mehr erzählen kann.

Schlusswort:

Weitere spannende Themen kommen wie gewohnt von meinen AZUBIT Kollegen, die bei jedem Beitrag einen ganz tollen Job machen! An dieser Stelle will ich mich bei allen AZUBITs bedanken, die immer viele neue Ideen eingebracht haben, an die Organisatorinnen, die die AZUBIT Initiative mit vollstem Engagement umsetzen sowie in erster Linie bei euch Leserinnen und Leser, da wir dank eurem Interesse euch regelmäßig an unserer Ausbildung mit teilhaben lassen können. Wir freuen uns immer wieder über jede Art von Feedback und Fragen.

Das war eine kurze Zusammenfassung meiner Ausbildung. Ich hoffe euch Bechtle noch ein Stückchen näher gebracht zu haben :-) Würde mich freuen, euch bei Bechtle in Frankfurt zu treffen.

Bis dahin alles Gute,
eure Linda

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