AZUBIT Hendrik | Fachinformatiker/in - Systemintegration | Neckarsulm

Die fleißigen Mitarbeiter von Bechtle

Habt ihr schonmal vom Bechtle Honig gehört? Nein…? Kein Problem! AZUBIT Hendrik und ich haben ein Projekt gestartet, um euch zu zeigen, was es eigentlich mit diesem Honig so auf sich hat.

Alles fing mit dem Gedanken „Woher kommt der Bechtle Honig eigentlich?“ an, denn jedes Jahr wird am Bechtle Platz 1 der berühmte „Bechtle Honig“ an uns Mitarbeiter verkauft. Daraufhin planten Hendrik und ich unser Bienenprojekt, um herauszufinden, was es mit dem flüssigen Gold auf sich hat und um Fragen wie „Wieso gerade Honig?“, „Wo wird er hergestellt?“ und vor allem „Wer erntet ihn?“ zu beantworten. Nach etwas Recherche, konnten wir schließlich auch Kontakt zu unserem Imker Markus knüpfen.

Ein Treffen war dann schnell organisiert und wir bekamen einen ersten Einblick in die Bienenkästen am Bechtle Platz 1 (Die gar nicht so leicht zu entdecken sind 😉).

Gut geschützt wohnen die Bienen neben dem neuen Parkhaus, wo sie in Ruhe ausschwärmen können, um Blütenstaub für den Honig zu sammeln. Dieser wird dann zweimal im Jahr geerntet und zu einem flüssigen und cremigen Honig weiterverarbeitet.

Glücklicherweise stand die Ernte kurz bevor, sodass uns Markus direkt zur Honigernte in der darauffolgenden Woche einlud. Da Bienen erst nachmittags bis abends produktiv werden, konnten wir morgens die Kästen problemlos öffnen um die Waben zu entnehmen. Jeder Bienenstock ist mit zehn Rahmen, in denen Honig produziert wird, versehen. Dabei werden je nach Größe des Bienenstocks verschiedene Rahmen verwendet, in denen die Bienen ihre Waben bauen und mit Honig befüllen.

Alles weitere fand in der hauseigenen „Imkerstube“ bei Markus Zuhause statt. Zuerst wurde die Wachsschicht über dem Honig mit einem speziellen Imker-Kamm heruntergeschabt, dann konnte auch schon geschleudert werden. Das passiert in einer Honigzentrifuge, mit der man den Honig aus den zuvor geöffneten Waben „schleudert“. Der flüssige Honig fließt anschließend durch einen Sieb und wird von restlichen Unreinheiten befreit. Naturbelassen und frisch aus den Waben kann er nun in Gläser abgefüllt werden. Noch mit schicken Bechtle Etiketten versehen (damit man ihn auch erkennt 😉), kann er bei Bechtle den Besitzer wechseln.

So … aber wieso ist das jetzt so besonders? Ganz einfach! Für jedes verkaufte Glas fließt ein Teil des Erlöses in ein Projekt für Kinder aus dem Josefsheim in Eberbach. Außerdem tragen die Bienen zum Thema ökologisch denken bei Bechtle bei.

Das freut nicht nur jeden Mitarbeiter, der sich bei so einer Gelegenheit gerne daran beteiligt, sondern auch unseren Imker, der begeistert ist wie gut sein Honig angenommen wird.

Aber wie kam es eigentlich dazu? In einem Interview hat unser Imker Markus diese und weitere Fragen für euch beantwortet.

Viel Spaß und Grüße
die zwei Hendriks 😉

 

1 Kommentar

Hier zeigt sich, dass IT und Natur sich nicht zwingend im Weg stehen müssen. Eine schöne Initative und der Honig schmeckt so regional zubereitet auch gleich nochmal besser. Tolle Fotos, guter Beitrag!

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