AZUBIT Alina | Neckarsulm

„Dunno, lah!“

Mein Auslandssemester in Singapur.

Hallo zusammen,

Ich habe mein 4. Theoriesemester in Singapur verbracht. Im April ging das Abenteuer los. Wie ihr euch vorstellen könnt, war das anfänglich eine große Umstellung. Das Wetter, die Sprache, der Unterricht und der Alltag sind dort sehr anders. In Singapur gibt es keine Jahreszeiten: Es ist jeden Tag um die 30°C heiß und die Luftfeuchtigkeit ist wahnsinnig hoch. Da die Schule, die ich besuchte, einen riesen Pool hat, war die Hitze jedoch kein Problem ;-) . Außerdem sind grundsätzlich alle Räumlichkeiten klimatisiert.

Singapur Pool

In Singapur spricht so gut wie jeder Englisch, zumal es eine der vier Amtssprachen ist. Durch die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen (u.a. chinesisch, malaysisch, indisch und europäisch) ist die Sprache verschiedenen Einflüssen ausgesetzt. Daher muss man sich erst mal an den landestypischen Dialekt „Singlish“ für „Singaporean English“ gewöhnen. So wird „I don’t know“ beispielsweise zu „Dunno, lah“. Auch am Ende des Auslandssemesters war es manchmal noch schwierig, manche Leute zu verstehen. In der Schule wurde aber hauptsächlich „proper English“ gesprochen.

An der DHBW Mosbach werden Vorlesungen und Tutorien kombiniert. Wir bleiben die gesamten drei Jahre im selben Kurs, der eine Größe von ca. 30 Studenten hat. In Singapur finden Tutorien in kleinen Kursen statt, während Vorlesungen in riesigen Räumen gehalten werden. Hier können Hunderte von Studenten Platz finden.

Das Essen in der modernen Stadt ist der Wahnsinn! Es gibt von A-Z wirklich alles, was man sich vorstellen kann. In unserer Schulkantine hat das westliche Essen zwar grundsätzlich „süß-sauer“ geschmeckt, dafür waren die Restaurants aber umso besser. Außerdem stand für mich im Vordergrund, die kulinarischen Köstlichkeiten Asiens zu probieren! Und die sind so lecker, dass ich sie nach zwei Monaten schon sehr vermisse!

Alles in allem war es eine der besten Erfahrungen, die ich bisher erleben durfte.

Singapur bei Nacht

Seit Ende September bin ich wieder im Konzerncontrolling der Bechtle AG. Hauptsächlich bin ich am Risikomanagement beteiligt. Da mir die Abteilung sehr gut gefällt, kann ich es kaum erwarten nach meiner Theoriephase wieder dort zu sein!

Liebste Grüße

Alina.

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