AZUBIT Daniel | Fachinformatiker/in - Anwendungsentwicklung | Köln

Ein Workshop – oder: Wie ich lernte, den Videodreh zu lieben

Letzte Woche folgten wir AZUBITs der Einladung unserer Betreuerinnen zu einem zweitägigen Workshop und saßen daher in einem der großen Besprechungs- & Seminarräume am Bechtle Platz 1. In den nächsten zwei Tagen wartete so einiges auf uns. Rückblicke, Vorausblicke, Blicke durch den Sucher, Blicke auf Speisekarten, Blicke auf Bildschirme, Blicke ins Denkarium – und dabei soll man auch noch den Durchblick bewahren.

Nach der obligatorischen Begrüßung und einem Aufgreifen von Vorschlägen aus dem letzten Workshop (und deren Umsetzung), ging es sehr schnell zum eigentlichen Workshop über: Filme erstellen. Mit dem iPad.

Zu diesem Zweck hatten wir tatkräftige Unterstützung aus einer Heilbronner Medienagentur. Gido und Jonas würden uns am ersten Tag einen Crashkurs im Filme machen geben und uns am zweiten Tag dabei unterstützen, einen kurzen, ein- bis zweiminütigen Film für unseren AZUBIT YouTube Kanal zu erschaffen.
Dazu gehört natürlich einiges. Eine Idee. Ein Drehbuch. Überlegungen wo man welche Szene filmt. Licht. Umgebung. Bildaufbau. Vertonung. Synchronisation… Mehr als einen Crashkurs kann man daher natürlich selbst in zwei Tagen nicht abhaken und selbst dann erhält man nur den gröbsten aller Eindrücke. Aber wir sind ja auch keine angehenden Regisseure und damit reicht uns das auch, alleine schon um die schlimmsten Schnitzer und Fehler auszumerzen.

Unter anderem verglichen wir noch einen älteren AZUBIT Film mit einem kurzen Clip, den unsere Tutoren vorher für uns zusammengeschnitten hatten. Alleine der Bildaufbau, die Belichtung und – ganz wichtig – der Ton unterschieden sich erheblich von dem was wir sahen. Es folgten daher Exkurse in gutes, aber günstiges Equipment und generelle Tipps.

Den restlichen Tag am Bechtle Platz 1 verbrachten wir mit dem Filmen von allerhand Motiven und Szenen, die wir dann am Freitag in unserem Clip verwenden wollten. Achso, wir hatten uns dazu in Dreiergruppen aufgeteilt, die jeweils einen anderen Clip filmen sollten. Unsere Aufgabe war „Wie bist du zu Bechtle gekommen?“ und wenn Ihr jetzt verständlicherweise dieses unglaubliche Werk sehen wollt, statt weiterzulesen: Bitte sehr!

Wenn Ihr diesen Satz lest, habt Ihr Euch entweder zurückhalten können, oder Ihr wollt trotzdem mehr erfahren. Glückwunsch!

Gegen 17 Uhr verabschiedeten wir uns für diesen Tag von unseren Tutoren, aber für uns AZUBITs und unsere beiden Betreuerinnen ging es noch weiter. Wir stärkten uns zuerst einmal beim Mexikaner, immer noch völlig planlos, was uns danach noch erwartete.

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Wir wussten alle, dass es noch bis circa 22 Uhr ein Programm gibt, aber das war auch alles. Daher guckten wir auch etwas verwirrt, als wir kurz nach dem Essen vor einer stinknormalen Haustür mitten in Heilbronn haltmachten. Ein paar Stufen auf der Treppe und plötzlich dämmerte es uns. Ein Escape Room. Nur wenige von unsere waren schon einmal in einem, aber der Rest wusste zumindest was ein Escape Room ist. Ich gehe aber davon aus, dass es Leser gibt, die es nicht wissen.

Ein Escape Room ist ein Raum, bzw. oft auch mehrere Räume, voller Rätsel. Zahlenrätsel, versteckte Schlüssel, Hinweise die erst unter UV-Licht lesbar werden und so weiter und so fort. Eine Mischung aus CSI und einem Wimmelbild-Spiel auf dem Tablet.

Da wir mit 12 AZUBITs eine recht große Gruppe für das Escape Game waren, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Meine Gruppe hatte Harry Potter als Thema. Knapp eine dreiviertel Stunde später konnten wir – die Hände voller magischer Gegenstände – den Raum erfolgreich wieder öffnen und kamen als dritt-schnellste Gruppe überhaupt an die Ruhmeswand. Die zweite Gruppe hatte mittlerweile erfolgreich in ihrem Raum die Mona Lisa gestohlen. Ein genialer Spaß! Kurz darauf ging es dann auch leider zurück ins Hotel, denn eigentlich hätten wir gerne noch jeder den jeweils anderen Raum durchgespielt.

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Am nächsten Tag ging es dann aber auch direkt weiter mit einer kurzen Einführung in die App „iMovie“ auf dem iPad und ein paar Tipps und Tricks zum Thema Filmschnitt. Hier will ich nicht viel erzählen, außer dass es überraschend gut von der Hand geht und die iPad Version auch wunderbar zu bedienen ist. Naja, das Ergebnis habt Ihr wahrscheinlich vorhin gesehen, ansonsten dürft Ihr jetzt gerne wieder nach oben scrollen und auf den Link klicken. ;-)
Nach einer kurzen Aufführung der vier Filme verabschiedeten wir uns von unseren beiden Tutoren Gido und Jonas und füllten den Rest des Tages noch mit organisatorischen Dingen auf.

Mein persönliches Fazit dieser zwei Tage: Einen so spaßigen Workshop hatte ich mir erhofft. Ich bin von Bechtle eigentlich mittlerweile sehr verwöhnt, was diese angeht und wurde auch noch nie enttäuscht. Für mich als Hobby-Filmer mit etwas Erfahrung und dem entsprechenden Equipment, war es mal ein angenehmes Blicken über den eigenen Tellerrand – und auch semi-professionelle Fragen wurden gerne und ausführlich beantwortet.

Ich freue mich darauf Euch bei meinem nächsten Beitrag wieder hier begrüßen zu dürfen und verbleibe bis dahin mit dem Üblichen: Meldet Euch jederzeit mit Fragen und bis zum nächsten Mal,

Daniel

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