AZUBIT Nathalie | Bachelor of Arts - Onlinemedien | Bachelor of Arts - Onlinemedien | Neckarsulm

First stop: Unternehmenskommunikation. Kurz „UK“.

Bei meinem Vorpraktikum im September durfte ich die Abteilung und meine neuen Kollegen ja schon einmal kennenlernen. Im Januar begann hier dann meine offizielle erste Praxisphase, die sich leider schon wieder dem Ende zuneigt.

Nun, was machen wir hier so? Ich habe mal die offizielle Definition des Aufgabenspektrums herausgesucht: „Der Bereich Unternehmenskommunikation (UK) ist für die Planung und Durchführung integrierter Kommunikationsmaßnahmen der gesamten Bechtle Gruppe zuständig. Zielgruppe: interne und externe Öffentlichkeit.“.

Das bedeutet im Klartext:

  • Pressearbeit, wie das Schreiben von Presseinformationen und Fachartikeln oder die Betreuung von Pressekonferenzen und Interviews
  • Erstellung des Kundenmagazins „update“ – schaut doch mal in die digitale Version rein :)
  • Konzeption und Verfassen der Imagebroschüre
  • Redaktionelle Betreuung der Webseiten (insbesondere der bechtle.com)
  • Pflege der Social Media Kanäle (z.B. Facebook, Instagram und YouTube)
  • Contentpflege des Intranets
  • Corporate-Design-Richtlinien
  • Konzeption und Implementierung der Marke Bechtle

und noch viele andere Dinge…

Die ersten Tage fingen schon wirklich aufregend an… Während meines Vorpraktikums stand nämlich der „Go-Live“ der neuen bechtle.com kurz bevor. Bevor die Seite online gehen sollte, hatten wir natürlich alle Hände voll zu tun um dem Ganzen noch den letzten Schliff zu verpassen. Das funktioniert über ein Content-Management-System (CMS). Mit dem können Inhalte eingestellt und gepflegt werden.  Hier mal ein kleiner Einblick hinter die Kulissen der bechtle.com, ins sogenannte „Back-End“:

Was der User dann letztendlich sieht, findet ihr hier. Eventuell weichen die Inhalte schon wieder vom Screenshot ab. Das liegt daran, dass die Seite auch nach dem Go-Live, natürlich weiterhin gepflegt wird und Inhalte aktualisiert und hinzugefügt werden.

Neben den sichtbaren Inhalten werden im Hintergrund aber auch, die nicht wenig wichtigeren, Metadaten gepflegt. Für den Besucher der Seite nicht sichtbar, enthalten sie wichtige Informationen, die von Suchmaschinen ausgelesen werden. Das ist grundlegend, damit jede Seite und Unterseite, z.B. im Google-Ranking, weit oben steht.

Aber zurück zu den sichtbaren Inhalten. Damit alles passt, müssen die Fotos vorher mit Photoshop bearbeitet werden. Es gibt exakte Vorgaben für die Größe und die Auflösung der einzelnen Elemente. Wichtig ist auch, dass die Navigation auf den Headerbildern überall gut lesbar ist. Damit die neue Seite auch optisch ansprechend und auf dem neuesten Stand ist, sollte außerdem neues Fotomaterial her. Hierfür wurde ein Fotograf aus Berlin beauftragt. Ein paar Tage vor dem Termin, erstellten meine Kollegin und ich einen genauen Ablaufplan mit verschiedenen Szenen. Damit die Fotos auch nach Bechtle aussehen wurden hier extra Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Models eingesetzt. Auch AZUBIT Milena war mit dabei :)

Am Tag des Fotoshootings durfte ich dann den Fotografen und seinen Assistenten begleiten. Dem Profi über die Schulter zu schauen hat wirklich Spaß gemacht. Außerdem war es eine super Vorbereitung für die Fotografie-Vorlesung im zweiten Semester ;). Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen:

Die Fotos finden aber nicht nur Verwendung auf der neuen bechtle.com. Auch für Publikationen, wie zum Beispiel dem Kundenmagazin „update“, werden sie genutzt. Oder für das Intranet, dem internen Netzwerk für alle Mitarbeiter von Bechtle. Hier kommen sie zum Beispiel als Blickfang in Form eines Sliders zum Einsatz. Dieser verlinkt beispielsweise auf eine aktuelle Mitarbeiterinformation. Meine Aufgabe war es, mir Gedanken über die Usability, also die Benutzerfreundlichkeit, des Sliders zu machen. Wie erscheint er als „klickbar“? Schließlich sollen die Kolleginnen und Kollegen ja auch die Informationen finden können, die sich dahinter verbergen.

Ende Januar durfte ich dann schon selbst die Kamera in die Hand nehmen: Beim 360° Public Sector Day mit 200 Besuchern am Bechtle Platz 1. Eine zweitägige Informationsveranstaltung für die öffentlichen Auftraggeber mit Workshops, Diskussionen und Vorträgen. Am zweiten Tag fand vorab ein Video-Interview mit einem der Keynotespeaker statt. Hierfür kam extra ein Zwei-Mann-Kamerateam aus Stuttgart angereist. Das war wirklich interessant. Nach 30 Minuten war schon alles im Kasten. Das komplette Video-Interview findet ihr hier.

Neben der ganzen regulären Contentpflege der verschiedenen Webseiten, gab es auch immer wieder Spezialaufgaben. Beispielsweise musste für einen Artikel über neue Trends ein Headerbild her. Ziel: Ein Foto von einem Nintendo-Controller. Das war erstmal leichter gesagt als getan. Den Controller konnte ich netterweise von einem Freund ausleihen (an dieser Stelle nochmal vielen Dank ;)). Als Handmodel stellte sich die liebe Mona, Praktikantin in der UK, zur Verfügung (ihren Gastbeitrag bei AZUBIT lest ihr hier). Also zogen wir los um hier im Haus eine möglichst authentische Kulisse zu finden. Wohnzimmerflair in einem modernen Bürogebäude – nicht gerade einfach. Doch irgendwann war der richtige Spot gefunden und das Foto ziert nun den Artikel im digitalen Magazin. Und ja, mit einem Supernintendo-Controller durch das ganze Gebäude zu laufen zieht auch in einem IT-Unternehmen Blicke auf sich… oder vielleicht gerade da :D

Wie ihr seht, habe ich hier alle Hände voll zu tun und immer wartet etwas Neues auf mich. Ab März bin ich dann aber erst einmal wieder an der Hochschule und im Juni heißt es dann für mich „Next stop: Marketing.“

Liebe Grüße und bis bald

Nathalie

2 Kommentare

Für das tolle Nintendo-Bild hat sich die Mühe doch gelohnt. ;)

Einfach immer herrlich, so ein Einblick in die UK :-)

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