AZUBIT Milena | Bachelor of Arts - Handel | Neckarsulm

IPB – International Programm in Business

Hallo zusammen!
Bereits in einem meiner letzten Beiträge habe ich euch von meinem Profilfach und dem „International Programm in Business“ (kurz IPB) erzählt. Das dritte Semester habe ich nun geschafft und möchte euch davon berichten.

Das IPB ist ein Kurs an der DHBW Mosbach mit Studierenden aus aller Welt, die ihr Auslandssemester in Deutschland verbringen. Im Wintersemester 2016 kamen die Studenten aus den USA, Singapur, Mexiko, China, Frankreich, Türkei, Ungarn und Südkorea.

Rückblickend habe ich Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zwischen meinem regulären Kurs und dem IPB festgestellt.

Gemeinsamkeiten
1. Lernen und Klausuren schreiben
Auch wenn die Stimmung im IPB sehr locker und entspannt war, darf man nicht vergessen, dass es immer noch ein Uni-Kurs ist. Wie auch in meinem „normalen“ Kurs musste ich mich zu Hause noch hinsetzen, um zu wiederholen. Eine zusätzliche Herausforderung: Englisch. Die meisten der internationalen Studenten konnten kein Wort Deutsch. Deshalb fanden alle Vorlesungen und unsere privaten Gespräche auf Englisch statt. Aber eigentlich habe ich mich recht schnell daran gewöhnt.
2. Die Vorlesungen
Man kann im IPB die gleichen Vorlesungen belegen, wie die Kommilitonen im regulären, deutschen Kurs. Das hat den großen Vorteil, dass man keine sogenannte Ersatzleistung erbringen muss. Da ich ja die gleichen Vorlesungen belegt habe, musste ich keine Hausarbeit schreiben oder Präsentation halten, um eine Note zu bekommen. Auch für später habe ich keine Nachteile, denn alle haben ja die gleichen Kurse besucht und sind somit auf dem gleichen Wissensstand.

Unterschiede
1. Das Buddy-Programm

Das IPB ist ein völlig neu zusammengewürfelter Kurs. Um den ausländischen Studenten ihren Start in Deutschland zu erleichtern, sind auch immer ein paar deutsche Studenten in diesem Kurs (zum Beispiel ich). Jeder Deutsche hat dabei mindestens einen internationalen „Buddy“. Das bedeutet, man ist für die ausländischen Studenten die erste Ansprechperson bei Problemen jeder Art. Meine Buddys kommen aus Singapur und Südkorea.
Da viele der ausländischen Studenten nicht aus dem europäischen Raum kommen, fallen ihnen natürlich Dinge auf, die für uns ganz normal sind. Und dann kann es schon mal passieren, dass man auf einmal ganz komische Sachen erklären muss. Angefangen von der Frage „Was macht ihr sonntags?“ (in Singapur zum Beispiel haben die Geschäfte jeden Tag offen), bis hin zum Essen in der Mensa.
Chloe und ich
2. Nicht nur Studieren
An der DHBW gibt es häufiger Exkursionen. Meistens schaut man sich dabei ein Unternehmen an, das eine besondere Kompetenz in irgendeinem wirtschaftlichen Bereich hat. Behandelt man beispielsweise in Supply Chain Management alles rund ums Thema „Lager“, besucht man vielleicht ein Unternehmen mit einem besonders großen Lager. Dort sieht man dann das, was man bereits in der Theorie mit dem Dozenten besprochen hat.
Die Exkursionen bei IPB sind jedoch meistens anders. Wir waren zwar auch bei Unternehmen, wie zum Beispiel bei Faber-Castell in Nürnberg oder bei der Firma Lebkuchen Schmidt. Wir waren aber eben auch in der Kletterarena in Heilbronn oder auf dem Cannstatter Volksfest. Diese Events haben super viel Spaß gemacht und waren definitiv die Highlights des Semesters!
IPB Wasen
Abschließend kann ich nur sagen, dass es eine super Erfahrung war! Ich würde es jedem weiterempfehlen!

Milena

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