AZUBIT Vera | Bachelor of Science - Wirtschaftsinformatik | Karlsruhe

Meine erste Theoriephase.

Party, Party, Party! Studienzeit ist die beste Zeit! Aber ist das auch wirklich so oder steckt da noch viel mehr dahinter?

Bevor ich euch diese Frage beantworten möchte, berichte ich euch von meiner ersten Theoriephase. Nach meinem einmonatigen Praktikum im September 2017 bei Bechtle, fing die Zeit an der DHBW in Karlsruhe an. Am 2. Oktober 2017 war ich das erste Mal an der Dualen Hochschule. Der Tag war aufregend, aber dennoch sehr entspannt. Zu Beginn wurden wir von dem Rektor begrüßt und über unsere Theoriephase informiert. Danach sollten wir unseren Kursraum suchen, indem wir detailliertere Informationen bekamen. Nachdem alles besprochen war durften wir auch schon nach Hause. Doch damit war der Tag noch nicht beendet. Die DHBW hatte für uns „Erstis“ (so werden die Erstsemestler genannt) eine Kneipentour organisiert. Das heißt, abends fanden wir uns in verschiedenen Gruppen ein und hatten die Aufgabe, in verschiedenen Kneipen und Bars, Dinge in etwas Besseres einzutauschen. Der Abend war sehr schön und durch die lockere Stimmung lernte man die anderen Kommilitonen besser kennen.

Schnell begann aber auch wieder der Ernst des Lebens. Der Unterricht fing bei uns an (ca. um 9 Uhr), der mich zum einen an die Schulzeit erinnerte, zum anderen aber auch herausfordernd war. Anders als in der Schule, waren die Anzahl der Fächer, man hatte ungefähr nur zwei verschiedene Fächer an einem Tag. Aber natürlich auch der Schulstoff war anders, in einem Fach mehr, in anderen weniger.

Immer näher rückten die Prüfungen. Unser Kurs hatte den Vorteil, eine Woche vor den Prüfungen und an den Tagen zwischen den Prüfungen frei zu haben. So mussten wir nicht von der einen Prüfung in die andere stürzen und hatten dazwischen Verschnaufpause. Nachdem alle Prüfungen geschafft waren, gingen wir zusammen als Kurs auf den Weihnachtsmarkt.

So aber was ist jetzt mit dem Party, Party, Party? Ich habe vor allem gemerkt, man muss sich bewusst sein – es ist ein Studium. Es wird von einem erwartet, dass man selbstständig arbeitet und lernt. Das war in der Schule noch ein wenig anders, da man dort mehr oder weniger geführt wurde. Außerdem wird in einer Unterrichtsstunde im Studium ungefähr so viel wie in einem viertel Jahr Unterricht an der Schule durchgenommen. Aber keine Angst, so schlimm ist das nicht. Erstens sind die Stunden auch viel länger als an der Schule und zweitens hat man die Skripte auch daheim und kann alles nachlesen.

Also Party oder Chillen geht nur dann, wenn ihr euch richtig organisiert. Dadurch, dass keiner mehr bei Hausaufgaben hinter euch her ist, habt ihr gefühlt mehr Freizeit, aber ihr müsst selber schauen, dass ihr mit dem Stoff mitkommt. Aber mit ein wenig Planung und Organisation bleibt genügend Zeit, noch Freizeit zu haben.

Hier vier Tipps, die mir in meiner ersten Phase bewusst wurden:

Tipp 1:

Wiederholen! Schaut euch jedes Fach am besten nochmal abends oder am Wochenende an. Vor allem bei den Fächern, in denen man die Grundlagen verstehen muss, um weiter zu kommen. Da hilft es, ein paar Übungen zu machen. Das braucht dann auch nicht all zu lange und man hat dann noch genug Freizeit und kann mit gutem Gewissen seine freie Zeit genießen.

Tipp 2:

Ausdrucken! Alle, die nicht so flott beim Mitschreiben auf dem Computer sind, sollten sich die Skripte ausdrucken. So könnt ihr schneller auf dem Skript etwas markieren oder vermerken. Außerdem werdet ihr nicht so schnell abgelenkt und findet euch nicht auf irgendwelchen Internetseiten wieder.

Tipp 3:

Informieren! Die Termine für die Klausuren sind meistens schon früh genug bekannt. Das hilft euch, besser zu planen und zu organisieren. Nicht, dass ihr das Wochenende vor den Prüfungen schon verplant habt.

Tipp 4:

Verstehen! Klar, manchmal lässt die Konzentration und Lust nach, aber versucht nicht nur mitzulesen oder anzuhören, was der Dozent vorne sagt, sondern versucht das auch zu verstehen. Es wird euch einfacher fallen, sich die Dinge zu merken und ihr braucht euch vor der Prüfungsphase nicht noch alles „reinstopfen“.

Eure Vera

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