AZUBIT Vera | Bachelor of Arts - Onlinemedien | Neckarsulm

Neun Fragen an den Vorstand.

AZUBIT Nadine und ich haben kürzlich bei unserem Vorstandsvorsitzenden Dr. Thomas Olemotz angeklopft, ihm auf den Zahn gefühlt und euch eine ganze Reihe interessanter Eindrücke mitgebracht:

 


Wie kamen Sie zu Ihrer jetzigen Stelle und was macht Bechtle besonders für Sie?
Ich kam vor ziemlich genau 10 Jahren als CFO/Finanzvorstand zu Bechtle und habe noch etwa 2 Jahre gemeinsam mit Ralf Klenk, einem der Gründer von Bechtle, im Vorstand gearbeitet. Nach dem geplanten Ausscheiden von Ralf Klenk wurde ich dann zunächst Vorstandssprecher und seit Juni 2010 bin ich Vorstandsvorsitzender.

Worauf sind Sie stolz?
… auf die Entwicklung von Bechtle in den letzten 10 Jahren und auf meine Kinder.


Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?
Einen „typischen“ Arbeitstag gibt es eigentlich nicht, was u.a. gerade den Reiz an meiner Verantwortung als CEO ausmacht. Allerdings beginnen zumindest die Arbeitstage im Büro meist gleich, nämlich mit der Durchsicht des Maileingangs und einem starken doppelten Espresso.


Was ist für Sie der perfekte Ausgleich zum Job?

Den körperlichen Ausgleich hole ich mir über Sport (Rudern), den mentalen über verschiedene kulturelle Aktivitäten. Und natürlich spielen Familie und Freunde dabei eine wichtige Rolle.


Wie haben Sie Ihren Kindern (als sie klein waren) erklärt, was Bechtle macht?
Glücklicherweise waren meine Kinder bereits „groß“, als ich zu Bechtle gekommen bin. Insofern war dies relativ einfach :-) …


Verfolgen Sie die AZUBIT Beiträge? Was macht diese Initiative so wichtig?
Ja, ich verfolge die AZUBIT Beiträge und lese auch viele davon bzw. schaue mir die Videos an.

Ich finde die Initiative wichtig, weil sie vieles, was bei Bechtle passiert, aus einer anderen Perspektive beleuchtet – unverstellt aus Sicht des meist sehr jungen Nachwuchses. Das führt oft zu sehr interessanten Einsichten, zu denen ich alleine wahrscheinlich nicht gekommen wäre. Außerdem gefällt mir die hohe Motivation und große Eigeninitiative unserer AZUBITs.

Worüber können sich Auszubildende und Studierende bei Bechtle Ihrer Meinung nach freuen?
Ich glaube, es gibt viele gute Gründe, bei Bechtle zu arbeiten und auf die man sich als Auszubildender/-e freuen kann: Allen voran natürlich die sehr gute Ausbildung – was uns immer wieder von den verschiedenen Ausbildungsinstitutionen bestätigt wird –, aber auch das frühe Übernehmen von Verantwortung und die interessante Branche, in der wir alle tätig sind. Und natürlich auch Bechtle selbst, als ein sehr dynamisches und erfolgreiches IT-Unternehmen. Es macht vielen Menschen, wie ich von vielen Gesprächen weiß, einfach Spaß, im Team mit anderen interessanten Kollegen/-innen bei Bechtle zu arbeiten.


Schenken Sie uns eine Lebensweisheit?
Eigentlich halte ich mich bei derlei Fragen ganz gerne zurück, da Lebensweisheiten etwas sehr Individuelles sind. Was für eine Person eine „Lebensweisheit“ ist, muss es nicht zwingend auch für eine andere sein. Aber mein Doktorvater an der Uni (Prof. Dr. W. Krüger) hatte einen Spruch, in dem – zumindest für mich – sehr viel Lebensweisheit steckt:

Für das Denken gibt es keinen Ersatz!

Ich glaube, dass die tiefere Aussage hinter diesem Satz gerade in der aktuellen Zeit sehr hilfreich sein kann.


Was raten Sie unseren Leserinnen und Lesern? Was ist der Schlüssel zum Erfolg?
Auch der Begriff „Erfolg“ ist etwas sehr Individuelles. Für einige Menschen steht Erfolg für hierarchischen Aufstieg, für andere steht der Begriff für eine interessante und herausfordernde Verantwortung, die nicht immer zwingend mit der Übernahme von Führungsverantwortung einhergehen muss.

Ich persönlich habe mir ganz offen gesprochen nie wirklich viele Gedanken darüber gemacht, sondern mich immer darauf konzentriert, dass ich einen abwechslungsreichen und interessanten Job hatte, den ich versucht habe, so gut wir mir irgend möglich, mit viel Herzblut und Engagement zu machen – denn „Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun.“ (Gandhi)

Zumindest in meinem Fall hat das ganz gut funktioniert :-)…

 

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