AZUBIT Nadine | Bachelor of Science - Wirtschaftsinformatik | Neckarsulm

„Studieren ist eben kein Zuckerschlecken.“ – so war das 4. Theoriesemester.

Seit wenigen Wochen bin ich zurück aus der 4. Theoriephase und arbeite nun bis November im Projekt- und Servicemanagement des Bechtle IT-Systemhauses Neckarsulm.  Von VWL über ABAP/4 Programmierung bis hin zu Operations Research war einiges dabei. Erfahrt mehr dazu in meinem Beitrag:

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Ja, das 4. Semester brachte viele Besonderheiten mit sich. Zum einen beendete ich mit dieser Theoriephase und den dazugehörigen Prüfungen das Grundstudium und zum anderen beendete ich die Module, welche bereits im vergangenen Semester starteten.

Zu diesen beendeten Modulen gehören:

Mathematische Grundlagen II

abacus

Hier behandelten wir im 3. Semester die Statistik. Im 4. Semester drehte sich alles um „Operations Research“. Aufgabe dieses Bereichs ist es, uns näher zu bringen, was Algorithmen sind, welche Aufgabe ihnen inne wohnt und warum sie heutzutage so wichtig sind. Gemeinsam bilden Statistik und Operations Research die „Mathematischen Grundlagen II“.

Umsetzung der Methoden der Wirtschaftsinformatik

Hier spielt die Fallstudie mit ein, welche ich gemeinsam mit einer Gruppe im vergangenen Semester erarbeitet hatte, sowie das Projektmanagement, welches im 4. Semester dazu kam.

Datenbanken

Ganz schlicht: hier fällt das Gebiet der Datenbanken mit rein sowie die Grundlagen von SQL.

Schlüsselqualifikationen II

automation
Die Schlüsselqualifikationen II beinhalten die Grundlagen der ABAP-Programmierung, die Vertiefung dieser Programmiersprache und die dazugehörige Webprogrammierung. Man schreibt hier eine Klausur über die Programmierung selbst und legt ein Testat im Bereich der Webprogrammierung ab, welches man in Gruppen erarbeitet. Die Noten, welche hieraus entstehen, fließen nicht in den Studiums- bzw. Bachelorschnitt ein, werden aber als Gesamtnote im Zeugnis ausgewiesen.

Entwicklung verteilter Systeme

Zu diesem Modul gehören die Web-Programmierung (3. Semester) und die verteilten Systeme, bei denen es am Ende darum ging, in Gruppen innerhalb von 90 Minuten eine Aufgabe zu bewältigen, bei der es sowohl um das Programmieren mit Java als auch um das Schreiben/Vorbereiten einer kleinen Dokumentation und Präsentation ging. Die Ergebnisse wurden anschließend dem Prüfer (Dozent) vorgestellt und es folgte eine mündliche Einzelprüfung.

Volkswirtschaftslehre

Wie der Name des Moduls schon sagt, befasste es sich mit den Grundlagen der VWL. Dieses Modul erstreckte sich komplett über das dritte und vierte Semester. Hierbei war es wichtig, eine gute Kondition beim Lernen zu haben, da sich in der VWL ziemlich viel Stoff ansammeln kann. Bis zu 40 Kapitel erarbeitete der Dozent mit uns und grenzte auch für die abschließende Klausur nichts ein, sodass wir alle kleine „Grundlagenprofis“ für die Klausur werden mussten.

Handel I

Lager
Hierzu gehören die Vorlesungen „Grundlagen des Handelsmarketing“, in der wir in Gruppen unsere Prüfungsleistung, nämlich die Erstellung eines eigenen Ladenkonzeptes inkl. Marketing und Eröffnung, erarbeitet haben und „Grundlagen, Beschaffung und Lagerung“, für die zum Abschluss eine Klausur anstand, in der wir beispielsweise über die Funktionen des Handels oder die Vorteile von Franchising abgefragt wurden.

 

Das hört sich nach einer Menge Stoff an. Und das war es letztendlich auch. Ich muss allerdings dazu sagen, dass dieses Semester das erste war, in dem die Menge an Prüfungsstoff und Prüfungen hoch und ziemlich fordernd war. Denn neben fünf schriftlichen Leistungen gab es auch fünf (verteilte) Tage, an denen es von großer Bedeutung war, auch in Sachen Programmierung oder Handelsmarketing in mündlicher Form zu glänzen.

Ganz besonders wichtig war es diesmal, sich selbst gut zu organisieren, wenn es um das Lernen für die schriftlichen Prüfungen ging. Denn plante man sich hier und da einen Tag zu wenig für beispielsweise VWL ein, musste man ziemlich genau darauf achten, wie man den ganzen Stoff bewältigen möchte. Dual studieren ist eben kein Zuckerschlecken! :-)

Aber egal in welchem Business, in welcher Studienrichtung oder in welcher Schule man sich befindet: es wird immer Phasen mit weniger, aber auch Phasen mit viel Stoff geben – so ist das Leben.

Und mit diesen Worten verabschiede ich mich aus diesen Beitrag.
Sollte es Fragen geben, dann meldet euch bei mir.

Liebe Grüße

Nadine

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