AZUBIT Sarah | Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel | Bechtle direct

Verkürzung der Ausbildungszeit

Einige von euch wissen bestimmt schon, dass es möglich ist die Ausbildungszeit bei Bechtle zu verkürzen. Wie das geht und welche Voraussetzungen ihr erfüllen müsst, erfahrt ihr hier.

In den Ausbildungsordnungen der anerkannten Ausbildungsberufe ist unter anderem die Dauer der Ausbildungszeit für jeden Ausbildungsberuf verbindlich geregelt. Für die Ausbildung zur Kauffrau bzw. zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel beträgt diese regulär drei Jahre. Doch es gibt Möglichkeiten diese Ausbildungszeit zu verkürzen. Zum einen gibt es die Möglichkeit, durch den Abschluss auf einem Berufskolleg oder Gymnasium die Ausbildung von Beginn an um ein halbes Jahr zu verkürzen, so dass man die Ausbildung in zweieinhalb Jahren absolviert. Diese Entscheidung wird vor dem Beginn der Ausbildung getroffen.

Eure Ausbildung beginnt dann regulär am 1. September und endet nach zweieinhalb Jahren im Winter mit euren schriftlichen  Abschlussprüfungen und im Frühjahr darauf mit der mündlichen Abschlussprüfung. 

In der Schule kommt ihr dann in eine Klasse, in der alle eine verkürzte Ausbildung absolvieren. Daher wird hier der Schulstoff von drei Jahren in zweieinhalb Jahre gepackt. Das heißt: das Tempo wird angezogen. Aber keine Sorge, bei Bechtle werdet ihr trotzdem noch die drei Grundbereiche (Einkauf – Produktmanagement – Vertrieb) durchlaufen. Zum anderen kann man (wenn man seine Ausbildung bereits auf zweieinhalb Jahre verkürzt hat) nach einem Jahr entscheiden ob man um ein weiteres halbes Jahr verkürzen möchte. Hierzu muss man rechtzeitig (ungefähr zum Ende des ersten Ausbildungsjahres) einen Antrag für die IHK ausfüllen, um frühzeitig (nach zwei Jahren) zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Doch auch hier gibt es Grundvoraussetzungen.

Eure schulische Leistung muss natürlich gut sein. Das heißt ihr müsst mindestens einen Notendurchschnitt von 2,4 vorweisen können, sowie eine individuelle Einverständniserklärung eures Klassenlehrers bzw. eurer Schule. Ebenso zur Entscheidung, ob ihr verkürzen dürft oder nicht, tragen die Beurteilungen eurer bisherigen Abteilungen bei. Sehr wichtig ist es natürlich einen guten Gesamteindruck im Unternehmen zu hinterlassen, denn die Ansprechpartner im Unternehmen und der Geschäftsführer müssen überzeugt sein, dass ihr trotz der Verkürzung einen guten Abschluss bekommt. 

Schulisch kann ich euch hier nur durch die eigene Erfahrung informieren. Bei uns ist es so, dass die Schüler, die auf zwei Jahre verkürzen, trotzdem noch Schüler der „Zwei-Jahre-Klasse“ sind. Das heißt sie müssen ein Lernfeld (entspricht circa einem halben Jahr Stoff) selbstständig zuhause lernen und das für jedes Prüfungsfach.

Ob ihr eure Ausbildung letztendlich verkürzt, liegt also an der schulischen Leistung, dem betrieblichen Gesamteindruck und natürlich an euch selbst. Aber keine Sorge, das ganze wird durch die Verkürzung zwar nicht leichter, aber ihr werdet in eurer Entscheidung unterstützt und individuell beraten ;-)

Falls ihr noch Fragen zur Verkürzung der Ausbildung habt, dann schreibt mir doch einfach eine Nachricht. 

Ich freue mich auf eure Fragen!

Liebe Grüße, eure Sarah :-)

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