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Vorstellungsgespräch – was nun?

Viele macht der Gedanke an ein Vorstellungsgespräch nervös. Keine Frage – auch ich war sehr aufgeregt. Aus diesem Grund habe ich mich mit diesem Thema beschäftigt und für euch ein paar Tipps zusammengestellt.

Mit der Einladung zu einem Vorstellungsgespräch ist die erste Hürde genommen. Damit die nächsten Hürden auch gut gemeistert werden, muss man sich gut vorbereiten. Ich habe ein paar Themen, die meiner Meinung nach wichtig sind, rausgepickt:

Recherche.
Informiere dich auf jeden Fall genau über deinen möglichen Arbeitgeber. D.h. du solltest über die Art und Größe des Unternehmens, über die Unternehmensstruktur, Unternehmensgeschichte und -philosophie Bescheid wissen. Die Firmenwebseite bietet hier eine gute Grundlage. Mache dir in diesem Zusammengang auch Gedanken darüber, wieso du genau zu diesem Unternehmen möchtest.

Zur Recherche gehört auch, dass du dich mit dem entsprechenden Berufsbild, für das du dich beworben hast, auskennst. Ich habe mich vorher auf der DHBW-Webseite über zukünftige Vorlesungen und deren Inhalte informiert. In diesem Zusammenhang kommen häufig Fragen, wie du dir den Alltag in diesem Beruf vorstellst und was du denkst, was für mögliche Aufgabenbereiche auf dich zukommen.


Auftreten.

Ein Vorstellungsgespräch übt einen enormen Druck auf einen aus und das weiß dein Gegenüber auch. Du musst nicht perfekt rüber kommen, aber er muss das Gefühl bekommen, dass du engagiert bist, dich bemühst und es wirklich willst.

Neben Freundlichkeit ist es wichtig, dass du aufmerksam zuhörst. Versuche Blickkontakt zu halten (das strahlt neben Interesse auch Selbstbewusstsein aus). Achte auf deine eigene Körpersprache, versuche aufrecht aber entspannt zu sitzen und die Arme nicht zu verschränken. Versuche trotz Aufregung weder zu langsam, noch zu schnell zu reden.

Zum Auftreten gehört auch das Thema Kleidung. Wichtig ist, dass die Kleidung sauber und gepflegt ist und man sich selbst darin wohl fühlt. Die Wahl der Kleidung sollte auf jeden Fall vom Business-Look angehaucht sein. Ich hatte bei meinem Vorstellungsgespräch einen Blazer, darunter eine Bluse, eine Stoffhose und dazu Ballerinas mit einem kleinen Absatz an. Auffälligen Schmuck sollte man auch eher vermeiden.

Damit ihr einen kleinen Eindruck bekommt, habe ich ein bisschen gestöbert und zwei Bilder zusammengestellt.

Business-outfit

 

Business-outfit

Businesskleidung bzw. Kleidung für das Vorstellungsgespräch muss nicht teuer sein. Die Kleidungsstücke auf den Bildern sind von bekannten, günstigeren Bekleidungsunternehmen.


Häufige Fragen
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Ich habe ein paar Fragen zusammengestellt, zu denen ihr euch Gedanken machen solltet. Aber auch wenn eine unvorbereitete Frage kommt, einfach ruhig bleiben und ehrlich antworten. Im Laufe des Gesprächs lernt man den Gegenüber besser kennen und bekommt ein Gespür dafür.

  • Was sind deine Stärken? Was sind deine Schwächen?
  • Welche Erwartungen hast du?
  • Wie stellst du dir den Alltag vor?
  • Was könnten mögliche Aufgaben sein?
  • Wie bist zu diesem Unternehmen gekommen?
  • Wieso möchtest du zu diesem Unternehmen?
  • Hast du Vorerfahrungen in diesem Bereich?
  • Falls du in Mathematik eine schlechtere Note hast, sei vorbereitet, wenn dazu eine Frage kommt. Ich musste z.B. meine schlechte Physiknote erklären.
  • Schau dir auf jeden Fall deine Bewerbung vorher nochmal an und bringe zu deinem Gespräch aktuelle Zeugnisse und/oder Praktikumsbescheinigungen mit. Oft werden Fragen hierzu gestellt.

In letzter Zeit habe ich öfters Nachrichten von euch erhalten, in denen ihr mich nach meinen Erfahrungen und nach möglichen Tipps gefragt habt. Das Thema ist sehr interessant und ich hoffe ich konnte euch mit diesem Beitrag weiterhelfen. Weitere Bechtle spezifische Informationen findest du hier.

Bleib immer du selbst, auch nach zahlreichen Gesprächen und eventuellen Absagen. Denke immer positiv, das Richtige wird kommen! Ich drücke dir die Daumen und bei weiteren Fragen schreibe mir einfach eine Nachricht. Ich freue mich!

Bis bald.
Lena.

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