AZUBIT Nadine | Bachelor of Science - Wirtschaftsinformatik | Neckarsulm

Was macht man in.. Handelsmarketing?

Habt ihr euch nicht auch schon mal gefragt, warum eine Lidl, Aldi oder Kaufland Filiale jetzt ausgerechnet links- oder rechtsdrehend ist? Oder warum zuerst das Obst einen anlacht und nicht das Fleisch? Vielleicht habt ihr euch aber auch schon mal gefragt, über was man sich generell Gedanken im Handel macht, um die Waren bestens zu präsentieren? All diese Dinge behandelten wir in Handelsmarketing.

Die Vorlesung des Handelsmarketings peppte unsere 4. Theoriephase sehr auf, denn wir  mussten uns selbstständig erarbeiten was es heißt, Kunden anzulocken und die eigene Ware ansprechend zu vermarkten. Aufgeteilt in Gruppen mit bis zu fünf Personen entwickelten wir eigene Konzepte, erfanden pro Gruppe ein eigenes Unternehmen, mit eigenen Slogans, Warenangeboten, etc. Das Gesamtkonzept der Vorlesung bestand darin, in drei Präsentationen sowohl das „Grundgerüst“ als auch die Marketingstrategie unseres erfundenen Unternehmens so gut wie möglich darzustellen und anhand von Präsentationen/Animationen/Plakaten/etc. zu zeigen, wie wir uns das Ganze vorstellen.

Meine Gruppe gründete das Unternehmen „LevelUP“, ein Gaming Store, der keine Kundenwünsche offen lässt. Von Games und Hardware über eine gläserne Werkstatt bis hin zur Selbstgestaltung aller möglichen Hardware hatten wir ein breites Angebotsspektrum.

LEVEL UP

Andere Gruppen spezialisierten sich auf Virtual Reality, Party – oder ganz fesch: Bier. Unseren Fantasien waren keine Grenzen gesetzt. Die Hauptaufgabe bestand letztendlich darin, die „Masse“ und vor allem unseren Dozenten zu begeistern. Denn lediglich die drei Präsentationen ergaben die Note für diesen Teilbereich des Moduls „Handel“. Am Ende des 4. Semesters wird diese Note gemeinsam mit einer Vorlesung, bei der es um die reinen Grundlagen des Handels ging, verrechnet.

Eine kleine Kostenkalkulation durfte nicht fehlen

Eine kleine Kostenkalkulation durfte nicht fehlen – Ausschnitt aus der Präsentation

Die „Prüfungstage“ der einzelnen Präsentationen verliefen relativ gut. Nach jeder Vorstellung einer Gruppe gab es erstes Feedback durch Kommilitonen, dann eines durch den Dozenten. Nachdem alle Gruppen fertig waren, wurden Noten vergeben – eine spannende Situation, da es ganz anders war als bei „normalen“ Klausuren. Denn man saß gespannt da und wartete darauf wie man letztendlich bewertet wird, vor allem auch im Vergleich zu den anderen Gruppen.

Der LevelUP Grundriss

Der LevelUP Grundriss – ausgearbeitet für eine der 3 Präsentationen

Im Gesamten war der Bereich des Handelsmarketings ein sehr spannender Teil des 4. Semesters. Wir kamen an unsere kreativen Grenzen und saßen zum Teil mehrere Stunden, bis in den Abend hinein, an neuen Ideen und Themen, die unser Publikum vom Hocker reißen sollten. Es hatte definitiv Spaß gemacht, in solch einer Art und Weise auch einmal eine Benotung zu erhalten.

So viel zum Handelsmarketing. Bis bald!

Eure Nadine

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