AZUBIT Nadine | Bachelor of Science - Wirtschaftsinformatik | Neckarsulm

Was macht man in.. Projektmanagement?

Ob privat, in der Schule oder geschäftlich: überall gibt es Projekte. Egal ob große oder kleine, eines steht immer fest: sie verfolgen ein Ziel. Und genau das war eines der Themen in der Vorlesung des Projektmanagements.

Nichts ist wichtiger für einen Wirtschaftsinformatiker als das Projektmanagement. An jeder Ecke hört man, dass der Job als Projektleiter DER Paradejob eines jeden Wirtschaftsinformatikers ist. Und genau deshalb wurden wir Studierenden natürlich hellhörig als unser Dozent seine Projektleiter-Stories auspackte.

Doch nicht nur die Stories waren interessant zu hören. Auch die allgemeinen Inhalte des Projektmanagements waren durchaus praktisch und hilfreich. Der Aufbau war klar strukturiert: zuerst das Allgemeine und schließlich die Steigerung in das „Kompliziertere“.

Zum Allgemeinen:

Hier sprachen wir über Definitionen und Begriffe. Ein äußerst wichtiger Punkt hierbei: die Projektziele. Sehr häufig wurden wir daran erinnert, wie wichtig das so genannte „Magische Dreieck“ ist, in dem alle drei Faktoren Kosten, Zeit und Qualität im Einklang sein müssen. Wird einer der Faktoren stark beeinflusst, sind auch zwangsläufig die anderen beiden davon abhängig – deshalb ein gleichschenkliges Dreieck.

Projektmanagement

Es ging dann natürlich weiter ins Detail. Unter anderem lernten wir auch wie Ziele eigentlich definiert werden. Hierbei kommt der SMART Ansatz ins Spiel:

Projektmanagement1Von den Zielen hinweg bis zu verschiedenen Projektorganisationsformen innerhalb eines Unternehmens ging es weiter. Wir lernten, welche Formen existieren, welche angebracht und beliebt sind und welche eben nicht. Hier ein Beispielschaubild aus dem Skript:Projektmanagement2

Hier zeigt das Schaubild eine Projektorganisation durch Koordination. Außerdem gibt es die Linien- sowie die Matrix-Projektorganisation. Das „i-Tüpfelchen“ im Projektmanagement ist jedoch die „reine“ Projektorganisation. Sie bildet den Idealfall in der Praxis ab.  Nach diesem Kapitel ging es weiter mit Projektphasen, Projektdokumentationen, Projektvoraussetzungen, Strukturplänen und so weiter und so fort. Im Anschluss daran folgte die Herzberg Motivations Theorie, welche aus dem Bereich der Psychologie bekannt ist. Hier lernten wir, dass Geld nicht alles ist und nicht auf Dauer motivieren kann. Es gibt weitaus wichtigere Dinge, die sowohl für Motivation als auch für Demotivation verantwortlich sein können. Demotivatoren sollten tunlichts vermieden werden, da diese schnell zu einer so genannten inneren Kündigung führen können. All diese Punkte haben wir gemeinsam mit unserem Dozenten besprochen und dargelegt. Projektmanagement3Nach all den Grundlagen gingen wir über in verschiedene Analysen. Wir lernten Methoden der SWOT-Analyse, der Stakeholder-Analyse, der Ressourcenplanung, Kostenplanung sowie verschiedene Vorgehensmodelle.

In diesem Bereich gingen wir gewisse Dinge auch praktisch an. In Gruppen versuchten wir eigene Stakeholder-Analysen durchzuführen und überlegten, welche Aufwände man zum Beispiel bei einem Hausbau hätte und wie wir als Projektleiter vorgehen würden. Eine recht spannende Sache ;)

Das waren meine Infos zum Projektmanagement.

Bei Fragen stehe ich – wie immer – gerne zur Verfügung.

Nadine

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