AZUBIT Nadine | Bachelor of Science - Wirtschaftsinformatik | Neckarsulm

Was macht man in.. Software Ergonomie?

Software Ergonomie – ein sehr kleiner Teil des Studiums, welcher in späteren Jahren als Wirtschaftsinformatiker(in) noch weiterhelfen kann.

Oft fragt man sich, was sich so mancher Hersteller bei bestimmter Software oder Anwendung gedacht hat. Manchmal bedeutet ein uns bekanntes Symbol etwas anderes als gewohnt, weil so mancher glaubt, aus der Reihe tanzen zu müssen oder man drückt den falschen Button, weil man aus Gewohnheit dort „weiter“ statt „schließen“ erwartet.

In den Vorlesungen der Software Ergonomie beschäftigten wir uns damit, was es heißt, eine ansprechende, ergonomisch sinnvolle Anwendung zu entwickeln und wie wichtig es dabei ist, den Menschen zu kennen und zu wissen, wie dieser Informationen verarbeitet. Ich gebe euch einen kleinen Überblick über die behandelten Themen:

  • Der Mensch: Wie verarbeitet er Informationen und wie arbeitet er im Allgemeinen?
  • Die Anwendung: Wann ist eine Anwendung ansprechend für den Kunden? Wie wird sie ansprechend gemacht? Was muss beachtet werden, damit sie akzeptiert wird?
  • Die wichtigsten Regeln für den „Bau“ interaktiver Systeme [Shneiderman’s 8 goldene Regeln, Entwurfsprinzipien nach Preim, etc.]
  • Informationsarten wie alphanumerische Information, Sprache, Gestik, Farben, etc.
  • Benutzereingaben [Arten]
  • Interaktionsstile wie Menüs, Icons, etc. und deren Gestaltungsprinzipien
  • Ergonomie: Was ist das? Welche Teilgebiete fallen darunter? [Gedächtnis, Wahrnehmung, Kognition, Sinnesorgane, etc.]
  • Usability Engineering: Usability Methoden, Aufgaben

SoftwareErgonomie

Die Prüfung dieses kleinen Teils dauerte nur 30 Minuten. Gemeinsam mit dem Teil „Web-Applikation“ und „Verteilte Systeme“ ergibt sich dann das Modul „Entwicklung verteilter Systeme“, für das wir eine Gesamtnote erhalten.

Bis bald und liebe Grüße

Nadine

0 Kommentare

Hier ist Platz für deinen Kommentar.