AZUBIT Tamara | Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel | Neckarsulm

Was passiert eigentlich im Hunting?

Nachdem ich euch in meinem ersten Beitrag einen groben Überblick über meine ersten Wochen bei Bechtle gegeben habe, möchte ich euch heute etwas genauer über meine Abteilung und auch ein bisschen über mich berichten.

Vielleicht zuerst noch ein paar Infos zu mir. Ich bin 19 Jahre alt und habe mein Abitur schon letztes Jahr in Eppingen am Hartmanni-Gymnasium gemacht. Was IT angeht hatte ich eigentlich, bis auf das, was man privat so mitbekommt, nicht wirklich eine Ahnung. Und was ich später mal werden möchte, wusste ich letzten Juli auch noch nicht. Also habe ich beschlossen, erst mal ein Jahr “Pause” zu machen. Durch einige Aushilfsjobs und Praktika, die ich in meiner freien Zeit gemacht habe, hab ich dann relativ schnell gemerkt, dass ich gerne viel Kontakt mit Menschen in meinem Beruf hätte und auch, dass ein Studium wahrscheinlich erstmal nichts für mich ist. Als es dann ans Bewerben ging, bin ich auf Bechtle aufmerksam geworden. Mit IT hatte ich zwar nichts am Hut, aber interessant fand ich es auf alle Fälle. Also habe ich mich beworben und nun, ein Jahr später, sitze ich hier als Groß- und Außenhandelskauffrau-Azubi.

Wie ich schon erzählt habe, bin ich zuerst bei ÖA direct gelandet. Also im Vertrieb für Öffentliche Auftraggeber. Meine Abteilung innerhalb von ÖA ist das Hunting.

Bechtle Hunting: Mein Arbeitsplatz

Mein Arbeitsplatz

Zu meinen Hauptaufgaben gehört natürlich das Erstellen von Angeboten und Aufträgen. Die meisten bekomme ich noch von meinem Paten per Mail weitergeleitet. Seit der Telefonschulung sind wir Azubis aber auch in der ACD eingeloggt. Das heißt, wenn ein Kunde versucht bei einem Kollegen anzurufen und da nicht durchkommt, werden die Anrufe zu uns weitergeleitet. So bekommt man auch oft die eine oder andere Aufgabe.

Eine weitere Aufgabe ist auch das Telefonieren – na klar! Gerade im Hunting ist es wichtig die Kunden aktiv anzurufen, ihnen Aktionen vorzustellen, bei Angeboten nachzuhaken oder einfach mal den Bedarf nachzufragen. Am Anfang kosten vor allem die Aktionen total viel Überwindung. Man kennt es ja selbst wie es ist, wenn zum Beispiel Telefonanbieter mal wieder anrufen und einem einen neuen Vertrag aufquatschen wollen. Aber die meisten Kunden freuen sich wirklich über die Information und kaum einer fühlt sich von den Anrufen gestört oder bedrängt.

Wie oben schon erwähnt ist es besonders im Hunting wichtig, bei einem Kunden nicht zu warten, bis er von selbst bestellt, sondern so genannte Active Calls zu tätigen. Das heißt ihn einfach anzurufen und nachzufragen, was er aktuell für Projekte anstehen hat. Viele wissen nämlich manchmal gar nicht, dass Bechtle noch mehr zu bieten hat als nur PCs und Notebooks und sind dann ganz erstaunt wenn sie erfahren, was man bei uns noch so alles bekommen kann.

Ein großes Thema bei ÖA sind noch die Ausschreibungen. Da Öffentliche Auftraggeber vom Staat finanziert werden, dürfen sie mit ihrem Geld nicht einfach machen und kaufen was sie wollen. Ab einem gewissen Auftragswert müssen sie ihre Projekte ausschreiben. Das heißt verschiedene Lieferanten werden angeschrieben und bekommen eine Liste mit den benötigten Artikeln. Wer dann das beste Angebot abgibt, bekommt den Auftrag. Das ist immer ziemlich viel Papierkram, weil viele Dinge beachtet werden müssen. Außerdem handelt es sich dann auch meistens um Sonderkonfigurationen, die man speziell für den Kunden erstellen muss.

Wie ihr seht wird es einem im Vertrieb also nicht langweilig. Kein Tag ist wie der andere, man hat immer unterschiedliche Aufgaben und kommt mit verschiedenen Charakteren in Kontakt. Für mich also genau das, was ich mir von einer Ausbildung erhofft hatte.

Bis bald,

Eure Tamara

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