AZUBIT Daniel | Fachinformatiker/in - Anwendungsentwicklung | Köln

Wissen was geht! 2016 in Friedrichshafen

Auch dieses Jahr fand in Friedrichshafen wieder „Wissen was geht!“ statt. Vor zwei Jahren erst feierte dieses Happening seinen zehnten Geburtstag. Schon seit ein paar Jahren nimmt das Bechtle IT-Systemhaus Friedrichshafen an diesem teil. Grund genug für uns AZUBITs immer mal wieder reinzuhören. Dieses Jahr habe ich das mal für euch übernommen.

Hi Franziska! Das IT-Systemhaus in Friedrichshafen beteiligt sich ja jetzt nicht zum ersten Mal an „Wissen was geht!“ und mein AZUBIT Kollege Max durfte dich schon letztes Jahr, damals noch als Praktikantin, zum Thema interviewen. Seit wann seid ihr denn bei „Wissen was geht!“ dabei?

Wir veranstalten den Informationstag von „Wissen was geht!“ dieses Jahr zum dritten Mal in Folge.

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Organisiert ihr Azubis das Event im IT-Systemhaus komplett selbst?

Ja, wir sind bei jedem Planungsschritt völlig autark. Wobei wir sehr viel Unterstützung von den Ausbildern, unseren Ausbildungsbeauftragten und den restlichen Mitarbeitern erhalten, wenn wir diese darum bitten.
Vor allem unsere Ausbilder sind immer bereit zu helfen. Natürlich brauchen wir Freigaben z.B. für unseren Fragebogen. Außerdem fordern sie regelmäßiges Feedback über den Stand der Planung. Wenn eine Weile nichts kommt, werden sie schon unruhig.

Das kommt mir von unseren Girls’Day Planungen irgendwie bekannt vor. Unser IT-Systemhaus hat dieses Jahr ja auch zum ersten Mal am Girls’Day teilgenommen und daher weiß ich, dass eine Menge Planung in so einem Event steckt, selbst wenn man Hilfe von „außerhalb“ bekommt. Wie lange plant ihr das Event denn im Voraus und wie viel Aufwand habt ihr?

Mit der Planung haben wir dieses Jahr bereits im März begonnen, einfach, damit wir viel Zeit haben uns auch um Details zu kümmern. Der Aufwand war aber im Vergleich zum letzten Jahr sehr gering. Wir haben im letzten Jahr eine Liste angelegt, in der wir alle Punkte aufgeschrieben haben, welche zu erledigen sind. Dadurch hatten wir einen Überblick über die Aufgaben. Diese haben wir dann verteilt. Der größte Aufwand ergab sich dabei, die ganzen Präsentationen anzupassen und dafür zu sorgen, dass jeder weiß, wann er was, wo und wie zu machen hat.

Was macht ihr mit den Jungs und Mädels denn, wenn sie erst mal im IT-Systemhaus sind? Wo dürfen sie dann aktiv werden?

Wir beginnen den Tag mit einer Begrüßung. Anschließend versuchen wir ihnen die IT näher zu bringen, bevor wir sie über Bechtle und die Ausbildungsberufe IT-Systemkaufmann w/m und Fachinformatiker für Systemintegration w/m informieren. Danach geht es in einen Rundgang durch unser Systemhaus. Dort lernen sie die Abteilungen Software Solutions, Training Center, Projekte & Consulting, Administration/Organisation, Vertrieb, Managed Services, Hardware Services und Hosting Services (BHS) kennen.

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Das letzte Jahr gab es das Highlight im Rechenzentrum. Wie war es diesmal?

Dieses Jahr hatten wir eine Mischung aus Mädchen und Jungen. Während die Jungen auch wieder im Rechenzentrum am aufmerksamsten waren, waren die Mädchen eher in unserem Vertrieb oder unserer Administration & Organisation dabei. Aber ich denke das absolute Highlight war das gemeinsame Mittagessen, bei dem wir in entspannter Runde den Vormittag ausklingen ließen.

Macht ihr immer noch ein IT-Quiz mit den Teilnehmern? Letztes Jahr hast du berichtet, dass ihr es absichtlich schwerer gemacht habt, weil es definitiv zu leicht war. War euer neues Quiz ein Erfolg? Oder müsst ihr es noch schwerer machen?

Ja, wir machen immer noch das Quiz. Dieses Jahr haben wir das Quiz wieder etwas abgeändert. Das scheint auch funktioniert zu haben, denn dieses Mal hatten wir nicht die halbe Gruppe als Gewinner, sondern „nur“ zwei, die acht von neun Fragen richtig beantwortet haben.

Dann war es wohl eine ausgewogene Mischung an Fragen! Wie hast du denn den diesjährigen Jahrgang generell erlebt?

Die Schüler waren so, wie man es aus der eigenen Schulzeit vermutlich noch selber kennt. Sehr still und schüchtern. Die meisten haben sich auch nicht getraut, Fragen zu stellen.
Leider haben auch nicht alle Interesse an der IT gehabt. Im Feedback haben diese jedoch angegeben, dass, auch wenn das Thema für sie nicht von Belang ist, es sehr spannend war, einen Einblick in die ganze Thematik zu bekommen.
Diejenigen, die an der IT interessiert sind oder auch schon eigene Erfahrungen damit gesammelt haben, waren sehr aufmerksam. Von ein paar werden wir vielleicht in der Zukunft noch hören.

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Zum Schluss würde ich gerne noch von dir wissen, ob dich persönlich die Eindrücke vom „Wissen was geht!“ Event 2015 in deiner Entscheidung beeinflusst haben, ein Teil von Bechtle zu werden.

Als ich letztes Jahr bei „Wissen was geht!“ helfen durfte, war bereits klar, dass ich im September 2015 als Auszubildende anfangen werde. Also hat mich die Veranstaltung nicht bei meiner Entscheidung beeinflusst.
Aber sie hat mich definitiv darin bestärkt, dass ich ein fester Bestandteil des Unternehmens sein möchte. Und in meinen fast 15 Monaten, die ich schon bei Bechtle Friedrichshafen bin, hab ich es noch keinen Tag bereut, dass ich mich getraut habe, die Bewerbung abzuschicken.

Dann bedanke ich mich schon mal bei dir für deine Zeit und überlasse dir jetzt die letzten Zeilen, falls du noch ein paar abschließende Worte sagen möchtest!

Mir hat es dieses Jahr wieder viel Freude gemacht „Wissen was geht!“ begleiten zu dürfen. Und trotz des ganzen Stress‘ im Voraus und der Nervosität darüber, ob auch ja alles gut geht und es keine bösen Überraschungen gibt, kann ich rückblickend sagen, dass alles super gelaufen ist. Wir waren ein tolles Team von Kollegen, das jederzeit bereit war, einzuspringen, wenn es irgendwo geklemmt hat.
Wir freuen uns schon darauf, wenn wir nächstes Jahr wieder die Veranstaltung organisieren dürfen.img_1435

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