Bist du bereit für die Zukunft?

bechtle-azubit.de ist unsere Website speziell für Azubis und alle, die es werden wollen. Ausgewählte Ausbildungsbotschafter von Bechtle, sogenannte „AZUBITs“, erstellen die Inhalte selbst. Hier kannst du dich orientieren und gründlich informieren. Viel Spaß beim Durchklicken!

Etwas Besonderes ist „Mein Bechtle Moment“. So heißt unsere Videoserie mit ganz persönlichen Erlebnissen, die zeigen, was Bechtle ausmacht. Du findest die Videos unter den jeweiligen Ausbildungsberufen und Studiengängen. Guck mal rein! Und vielleicht läuft dort auch mal dein Moment.

NEWS.

Gastbeitrag

Nachhaltigkeit bei Bechtle – Interview mit dem AZUBI-Umweltbeauftragten

Nachhaltigkeit ist uns wichtig. Daher verzichten wir zum Beispiel am Standort in Neckarsulm auf Strohalme und Pappbecher. Bechtle direct hat sogar einen Azubi-Umweltbeauftragten. Unsere ehemalige Praktikantin Maike hat sich mit ihm getroffen und ihn interviewt. Die Infos aus dem Gespräch möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Beschäftigst du dich auch in deiner Freizeit mit dem Thema Umweltschutz?

Ja, aber nicht mehr als alle anderen würde ich sagen. Also eher nicht im Sinne von Messen oder Demos, eher im Sinne von Mülltrennung oder Fahrgemeinschaften oder Stofftüten beim Einkaufen. Ich engagiere mich nicht zusätzlich in einem Verein, sondern versuche auf die kleinen Dinge im Alltag zu achten, um die Umwelt zu entlasten und zu schützen.

Seit wann besteht dein Interesse am Schutz der Umwelt? Gab es da ein ausschlaggebendes Ereignis? Einen Punkt, an dem du dachtest: Jetzt muss ich was tun?

Eigentlich habe ich mich ab der 10. Klasse im Gymnasium für Umweltschutz interessiert. Ich habe als Leistungskurs Geografie gewählt, da spielte das Thema Umwelt natürlich auch eine große Rolle. Unsere Lehrerin hat der Klasse zu Beginn jeder Unterrichtsstunde eine halbe Stunde die aktuellen Nachrichten gezeigt und mir dadurch die Augen geöffnet, wie viel eigentlich schiefläuft, und dass etwas dagegen unternommen werden muss.

Jetzt zu deinem Posten als Umweltbeauftragter von Bechtle direct: Hast du dich für diesen Posten beworben, oder wie lief das ab?

Es gibt eine Umweltbeauftragte für Bechtle direct ÖA (Melina H.). Als irgendwann klar wurde, wie wichtig das Thema Nachhaltigkeit für das Unternehmen ist, wurde auch ein Umweltbeauftragter für Bechtle direct gesucht. Deshalb ist unsere Ausbildungsleiterin Frau Jürriens auf alle Azubis mit dem „GoGreen“-Termin zugegangen, an dem sie uns dann aufgefordert hat Ideen zu sammeln, um Bechtle nachhaltiger zu machen. Mit diesen Ideen haben wir uns dann für den Posten des Umweltbeauftragten bewerben können. Und dann hatte ich den Job!

Und welche Ideen haben dich zum Umweltbeauftragten gemacht?

Ich hatte insgesamt vier Ideen. Zum einen war es die Idee „Wasser für die Pflanzen“. Ich hatte im Büro beobachtet, wie einige Kollegen ihr restliches Trinkwasser in die Pflanzen geleert haben. Und ich dachte, das ist doch eine gute Sache, das sollte jeder machen. Ist allerdings gar nicht so gut für die Pflanzen, denn die brauchen ja nicht endlos Wasser und sterben dann an Überwässerung. Daraus ergab sich dann trotzdem meine erste Aufgabe als Umweltbeauftragter, nämlich eine Massenmail an alle, mit der Aufforderung, das Wasser nicht mehr in die Pflanzen zu gießen, auch wenn es gut gemeint ist.

Die zweite Idee war die Reduzierung der Bechtle direct Magazine. Darin befinden sich die neusten Geräte, von der Maus bis zum Switch. Die Magazine sind eigentlich eine Werbung für die Hersteller. Das Magazin wird an die Vertriebsbeauftragten (VBs) und an Kunden verschickt, jeweils ein Exemplar pro Person. Hier fand ich es sinnvoll die Menge zu reduzieren.

Meine dritte Idee war, die Papierhandtücher in den Toiletten durch Airwolfs zu ersetzt. Bechtle hätte für die Umstellung den eigens produzierten Strom verwenden können und als weiteren positiven Effekt eine Menge Papier einsparen können. Es gab dann eine Testversion. Die bekam allerdings von den Kollegen mehr negatives Feedback, weil sie durch das Gebläse oft nassgespritzt wurden und die Airwolfs weniger hygienisch sind. Daraufhin wurde nach der Testphase Papier beibehalten und nicht auf Airwolfs umgestellt.

Die vierte Idee waren sogenannte Feinstaubfresser. Das sind riesige zylinderförmige Gefäße, ungefähr so groß wie der Tablettwagen in der Mensa. Die Feinstaubfresser nehmen den Feinstaub aus der Luft, indem sie die Luft aufnehmen, reinigen und sie wieder zurückgeben. Ich hatte das in Stuttgart gesehen und dachte, so einen Feinstaubfresser neben dem Parkhaus aufzustellen wäre sicher super! Vor allem zu den Stoßzeiten hätte der Feinstaubfresser hier auch einiges zu tun gehabt. Wir haben diese Idee dann genauer geprüft, aber es hat sich herausgestellt, dass der Feinstaubfresser nur ein Pilotprojekt vom Hersteller für Stuttgart war. Außerdem würde es sich neben dem Bechtle Parkhaus nicht lohnen, da wir hier nur zu den Stoßzeiten einen CO2-Ausstoß von 30 Prozent im Vergleich zu gesamt Heilbronn haben. Deshalb würden die CO2-Fresser in unserem Fall dann mehr Geld kosten, als Lösung zu bringen.

Was hast du denn dann jetzt aktuell für Aufgaben, während du den Posten als Umweltbeauftragter hast?

Meine Aufgaben sind eigentlich eine Mischung aus Allem. Oft sind es spontane Ideen, die ich dann vorschlage. Oder ich gebe Kollegen Tipps und Tricks. Und wenn die Ideen wirklich Potenzial haben, prüfe ich sie gemeinsam mit Melina und wir schauen, wie wir sie umsetzen können. Ansonsten leiten wir auch Projekte. Zum Beispiel haben wir von September bis Ende Dezember 2018 das Projekt ‚Einvoicing‘ gestartet. Dafür haben wir die VBs von Bechtle direct ÖA und Bechtle direct darauf aufmerksam gemacht, dass sie noch Kunden haben, die ihre Rechnungen in Papierform per Post bekommen. Unser Vorschlag war der Umstieg auf PDF-Rechnungen. Insgesamt konnten wir dann rund 2000 Kunden von Papier auf PDF-Rechnungen umstellen. Als Motivation haben die VBs prozentual zu den umgestellten Kunden Amazon-Gutscheine bekommen.

Bist du ansonsten zufrieden damit, was Bechtle für die Umwelt macht, oder findest du es ist noch einiges zu tun, zu ändern und zu verbessern?

An sich macht Bechtle einen sehr guten Job, was die Umwelt angeht. Klar gibt es noch einige Dinge, die man besser machen könnte, aber das passiert eben nicht von heute auf morgen, sondern step-by-step. Und trotzdem gingen die ersten Veränderungen wirklich schnell! Wirklich schneller als gedacht. Zum Beispiel die Bechtle direct Magazine haben wir innerhalb von einem Monat von 180 auf 65 Stück reduzieren können. Indem wir die Bechtle direct Magazine nicht mehr pro VB sondern nach Inseln verteilt haben. Das hatten wir gerade erst vorgeschlagen, nach einem Monat war die nächste Lieferung da und es wurde direkt so umgesetzt. Das war ein toller und vor allem schneller Erfolg!

Isst du dein Eis aus dem Becher oder aus der Waffel?

Äh, Waffel. Becher und Plastiklöffel ist nicht so toll.

Fährst du mit dem Auto oder mit dem Fahrrad zur Arbeit?

Ich fahre mit dem Auto aus Pforzheim nach Neckarsulm. Ich pendle jeden Tag 100 km, das wäre mit dem Fahrrad echt schwer. Mit dem Zug wären es zweieinhalb bis drei Stunden und das auch nur unter der Voraussetzung, dass der Zug pünktlich kommt. Aber, ich fahre einen Smart und der hat einen Verbrauch von 3L pro 100km, das ist immerhin etwas.

Was ist dein Motto? Was treibt dich an die Umwelt zu schützen?

Ich denke mir immer „Werden meine Kinder stolz auf mich sein, wenn ich das jetzt mache?“. Ein einfaches Beispiel: Ich stehe vor der Mülltonne und weiß, wenn ich da jetzt Plastik und Papier und Bio zusammen reinwerfe, wird das alles später vermischt. Deshalb wäre es besser, wenn ich den Müll von Anfang an trenne. Und an dieser Stelle stellt sich für mich dann die Frage: Wenn meine Kinder später in einer Welt leben, die von dem ganzen Schmutz verdorben ist und kurz vor einem Kollaps steht, wären meine Kinder dann stolz auf mich, wenn sie hören, ich habe dazu beigetragen, dass die Welt kaputt geht? Oder wären sie eher stolz auf mich, wenn sie hören, dass ich zumindest versucht habe, die Umwelt zu schützen und einen Beitrag zu ihrer Erhaltung zu leisten. Mein Motto wäre deshalb wohl: Denk an die Zukunft. Und vor allem, denk nicht nur an deine eigene Zukunft, sondern auch an die der Anderen.

Erinnerst du dich noch an deine erste Maßnahme, um die Umwelt zu schützen?

Ich bin mit dem Fahrrad zur Schule gefahren, anstatt mit dem Bus. Und das jeden Tag. Hin und zurück. Und ich wohne auf einem Berg.

Wie oft bist du in deiner Freizeit in der Natur unterwegs? Bist du eher ein „drinnen“ oder „draußen“ Mensch?

Eigentlich bin ich ein draußen-Mensch. Früher war ich immer eher so der Typ, der Zuhause sitzt. Aber meine Freundin ist der totale Naturmensch und hat mich mit ihrer Begeisterung für die Natur voll angesteckt, deshalb bin ich mittlerweile lieber draußen als drinnen.

Und wenn du dann draußen in der Natur bist, was magst du am liebsten: Wald, Felder, Wiesen?

Wald, ich wohne in einem Wohngebiet mitten im Wald. Da spaziere ich auch gerne mit Freunden, das finde ich wirklich angenehm.

Wenn du an Umweltschutz denkst, denkst du eher lokal oder global?

Ich denke global, alles, vom Säubern der Meere bis hin zu den Protesten, die zurzeit immer freitags von den Schülern stattfinden. Alles.

Vielen Dank Georg für das Interview.

Wenn ihr noch mehr über Nachhaltigkeit bei Bechtle wissen wollt, dann kann ich euch unseren Nachhaltigkeitsbericht von 2018 empfehlen.

Bis bald,

Maike

 


AZUBIT Jens | IT-Systemkaufmann/-frau | Köln

Standortvorstellung Köln

Herzlich willkommen im Bechtle IT-Systemhaus KÖLN.
Heute erweitert Köln die Serie der Standortvorstellungen und dabei möchte ich euch mit ein paar Fotos und Sätzen den Kölner Standort vorstellen.


AZUBIT Laura | Kaufmann/-frau für Büromanagement

Klischeefreie Berufe? Schön wär’s.

Hallo zusammen,

und, wie fühlt es sich an, bei Bechtle zu arbeiten? Und welche Erfahrungen machen Frauen, die sich speziell für eine Ausbildung in der IT entscheiden? 


Gastbeitrag

Mein Praktikum bei Bechtle als Fachinformatiker.

Hey, ich bin Thomas, 16 Jahre alt und besuche zurzeit das technische Berufskolleg in Schwäbisch Hall. Meine Erfahrungen als Praktikant bei Bechtle könnt ihr hier nachlesen.